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Zweiter Band.
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später das Gresivaudan im Dauphine, mit der HauptstadtGrenoble 1 .

Aps (Alps)

mit seinem Stadtgebiete stund zur Zeit des westgothisch-römischen Krieges um die Aquitania I (470-475) bereits unterden Burgundionen (I. 485 f.), kam dann im J. 476, als Eurichseine Eroberungen bis an die untere Rhone und über diesehinaus auf die Sudprovence ausdehnte, an die Westgothenund blieb während der Zeit Alarichs II westgothisch 2 , wurdeaber von den Burgundionen, als fränkischen Bundesgenossen,im fränkisch-westgothischen Kriege (407 ff.) zurückerworben 3 -Die Diöcese Aps war dem Bischöfe von Arles alsMetropoliten unterstellt (I. 476). m

Yenantius, der dem im J. 517 zu Epao gehaltenenLandesconcile Burgundiens beiwohnte, unterschrieb die Actenals episcopus civitatis Albensium (S. 147). Ebenderselbeerlebte die fränkische Unterjochung des Reiches und unter-schrieb noch als episcopus ecclesiae Vivariensis am Concilezu Clermont, welches im J. 535 unter dem Erankenkönig eTheodebert gehalten wurde 4 . Aus der Vergleichung derfrühem Unterschrift mit der spätem geht hervor, dass die in 1Frühem berührte Versetzung des Bischofssitzes von Ap snachViviers (S. 116 f. K. 8) vor 535 geschehen ist; wahrscheinlichfallt dieselbe zwischen 517 und 535. Unter den drei gleich-namigen Bischöfen, welche Viviers hatte, war obengenannteiVenantius der berühmteste: er baute mehrere Kirchen, er 'neuerte die Stadtmauern und galt seinen Nachfolgern tilsVorbild in Lehre und That 5 .

1) Gu^rard im AH. 1837 S. 101.

2) Eine Grabsehrift von Viviers, bei Le Blant II. 206 f., ist voin12. Jahre der Begierung Alarichs II, der im J. 484 auf Eurich folgte;das Vivarais gehörte also noch im J. 496 und ohne Zweifel bis 507 denWestgothen; vgl. Binding I. 191. 214. 307.

3) Siehe hiernach unter Arles und Marseille, auch Cap. 4 -Aelteren Historikern, wie Gollut II, 3 eol. 97, ist das Vivarais ohneWeiteres burgundionisch.

4) Lecointe a. 534, X; a. 535, XLI

5) Le Blant II. 208. 209 f.