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ganz oder theilweise, bleibend oder vorübergehend, zu Bur-gundien gehört haben.
IY. Provincia Aquitanica prima, numero VIII 1 .
Hierseitiger theilweiser Besitz und Bestandtheilederselben, nach dem Ravennaten.
Von dieser Provinz kommt hier derjenige Theil in Be-tracht, welcher südlich von der Auvergne, im Quellgebieteder Loire, des Allier und Lot gelegen und östlifch durch dieCevennen begrenzt, hier an das ehemalige Gebiet der Helvier,das heisst an denjenigen Theil der Viennensis grenzte, dersich vom rechten Rhoneufer westlich bis an jene Bergketteerstreckte (S. 255).
Obige Gegend der Aquitanica I befasste diejenigen Pro-vinztheile (Städte und Stadtgebiete), welche von der Kotitiaprov. et civit. Gailiae als der siebente und achte zuletzt auf-geführt werden 2 , nemlich die civitas Gabalüm, Javouls enLanguedoc, was aus Gabali (Gabalis) entstanden (nach An-deren Anderitum, das heutige Anterieux en Gevaudan im De-partement Lozere; nach einer dritten Meinung Mimas, Mande,späterer Bischofssitz) 3 , und die civitas Vellavorum, sonstRevessio, Ruesium, jetzt Saint-Paulien-en Velay, Dep. Haute-Loire 4 .
1) Matile S. 5 u. A. übergeben die Aquitanica I unter den Provinzen,■welche ganz oder theilweise zu Burgundien gehört haben.
2) Walckenaer II. 398 und Böcking II. 491.
3) Ueber diese Meinungsverschiedenheiten s. Valesius KG. S. 213 f.,Lecointe a. 508, VI, Buinart zu Greg. Tur. HPr. IV, 40 S. 181, X, 25S. 518, Car. a S. Paulo S. 153, Walckenaer I. 345 11'. und in Mem. del’Acad. d. Inscr., nouv. Ser. V. 385, Ukert II, 2. 266 f. 389 f., BöckingII. 282 f., Jacobs S. 108 f. und besonders Desjardins S. 44 f. Die Gabalihiessen im Mittelalter Gebaldanenses; daher der moderne Name ihres ehe-maligen Gebiets: Gevaudan; vgl. Sirmond zu Sidon. Not. S. 272.
4) Nicht Anicium, Puy - en - Velay, wie Car. a S. Paulo S. 153 undAndere wollen, weil eine spätere Notitia bei Du Chesne SS. HFr. I. 15zu civitas Vellavorum hinzufügt : quae nunc Podium (Puy-en-Velay) dicitur,wohin der Bischofssitz später (im 6. Jahrhundert) allerdings verlegt wurde;