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Zweiter Band.
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Dass nun diese Bestandteile der Aquitanica I wenigstensauf eine Zeit zu Burgundien gehört haben, erhellt aus derAngabe des Castorius beim Cosmographen von Ravenna * 1 ,wodurch die von uns in der Lugdunensis I nachgewieseneStädtereihe Burgundiens: Obelonon . . . Aquis Segete (S. 103),mit Rücksicht auf die Route Lugduno-Segodunum (Lyon”—Rodez) der Tabula 2 fortgesetzt wird, wie folgt: Icutmageon,Icidmago Tab., Icidmagus im Gebiete der Yellaven, Issingeauxoder Mayeres bei Arlon 3 ; Ribision, Revessio Tab., Revessio,St. Paulien-en-Velay (s. oben bei civitas Yellavorum); Condate,Condate Tab., bei den Gabali, St.-Arcons-de-Barges und andersgedeutet 4 ; Andereton, Anderitum Tab., auch civitas Ga-balum (s. oben).

Zeitbestimmung des hierseitigen Besitzstandes.

Diese Theile der Aquitanica I bildeten seiner Zeit denäussersten südwestlichen Reichstheil, der den Winkel zwischendem Gebiete der Arverner in der Aquitanica I und dem zuBurgundien gehörenden der Helvier mehr als ausfüllte; die-selben können von den Burgundionen nur 'seit 470 besetztworden sein, als sie in Yertheidigung der Aquitanica I denArvemern gegen Eurich beistunden (I. 485). Als jedochin dem von Kaiser Nepos. mit Eurich geschlossenen Frieden(475) die Aquitanica J, so weit sie nicht schon von denWestgothen erobert war, diesen abgetreten wurde (I. 483),müssen die Burgundionen ihre dortigen Besitzungen geräumthaben; verloren sie doch, von Eurich zurückgedrängt, balddarauf selbst den w r estrhodanischen Theil' der Viennensis(S. 196). An eine spätere Rückeroberung der verlorenen

s. Valesius NG. S. 589 f., Leeointe a. 508, VI, Ruinart zu Greg. Tur.IIFr. X, 25 S. 519 und Addenda S. 1395, Walckenaor I. 344 f., UkertII, 2. 268. 390, Böeking II. 1144 f., Giesebrecht zu Greg. Tur. a. 0.Uebs. II. 232 N. 1, Jacobs S. 139 und besonders Desjardins S. 44.

1) IV, 26.

2) Bei Lapie Recueil S. 224, Walckenaer III. 100 und BöekingII. 1144.

3) Ukert II, 2. 390 und Desjardins S. 44.

4) Ukert II, 2. 390; Desjardins S. 44: Monistrol d’Allier,