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fromme Werk durch Avitus, Bischof der Metropole Vienne,unter dessen geistlichem Einflüsse Sigismund stund, sowie
genau als Marius, sagt Gregor. Tur. HFr. III, 5 , von Sigismund erstnach dessen Thronfolge: monasterium Agaunense sollerti enra cnm domi-hus basilieisque aediflcavit, was Rilliet in MDG. XVI. 44 durch Beziehungauf ein von Sigismund im J. 515 erlassenes Deeret zu rechtfertigen sucht.Aus Gregor schöpfen Fredegar HFr. epit. c. 30 : monasterium ss. Agaunen-sium miri operis („Prachtgebäude“ JvMüller 1.121 X. 109) construxit et aliaplura monasteria aediflcavit [mit einem langen Einschiebsel aus Vita S.Sigism. c. 6 und 7 benutzt im Chron. SBD. S. 360 f., z. Thl. auch vonHugo Flavin. Chron. Verdun. S. 86 quod (monasterium ss. Agaunensium)ipse miro opere a fundamentis construxerat; abgekürzt von Reginoa. 450 (sic): Sigismundus rex Burgundionum monasterium ss. Agau-nensium aedificat], die Gesta Fr. c. 20: Tune temporis (d. h. gleich-zeitig mit dem Einfalle der Franken im J. 523) aedificabat Sis-mundus rex monasterium ss. Martyrum Agaunensium in Burgundia, s-Mauricii scilicet, cum sociis sex millibus sexeentis, und Aimoin GFr. 11,4:basilicam Sanctorum, Mauricii sociorumque, magnis exstruebat impensis.In diesen Quellen wird aber infolge falscher Folgerung aus Greg. Tur.HFr. III, 5. 6 die Sache sogar dahin entstellt, dass Sigismund das frommeWerk der Stiftung zur Sühne des durch Ermordung seines Sohnes Sigerichbegangenen Verbrechens ausgeführt habe. Wider dieses angebliche Motivstreiten die bestimmten Angaben des Marius, nach welchen der Klosterbauzu Agaunum in’s J. 515 , die Ermordung Sigerichs in’s J. 522 fällt. Ob-wohl letztere mit 515 falsch datierend, stellt Sigebert. Gembl. die Folgeder Ereignisse, nach Marius, richtig dar: Rex Burguudiae Sigismundus,qui monasterium Agaunensium construxerat, filium suum Sigcricumperimit cet,.; ebenso Hugo Flavin. Chron. Verd. S. 86: in monasterio ss.Agaunensium, quod ipse . . construxerat, per dies multos veniampetens . . Lugdunum rediit. Ado a. 492-519 begnügt sieb, die GründungSigismund einfach zuzuschreiben: qui (Sigismundus rex) . . . monasteriumss. martyrum Agaunensium, Mauricii sociorumque eius, construxit. AeltereHistoriker, z. II. Vignier S. 21 a. 515, Sirmond CAG. I (bürg. Königs-tafel a. 409 ff.) und Du Chesne I. 12, wiederholen den von Lecointe a. 536,n. 197, gerügten Irrthum Fredegars u.' s. w. Du Chesne I. 12 f. wirftüberdies die Acten des angeblichen Concils von Agaunum mit einer weiterhinzu berührenden Bestätigung des Klosters aus der Zeit Chlotars (II.' 584-628)zusammen, macht aus Chlotar den I. dieses Hamens, fügt von sich ausOhlodomer von Orleans hinzu und lässt Beide als Oberherren von Bur-gundien, deren Vasall Sigismund gewesen sei, dem Concile beiwohnen.Daher lassen Aridere, wie Guichenon I. 14, Sigismund für die Gründungdes Kloster St.-Maurice im J. 515 geradezu die Bewilligung der SöhneChlodwigs einholen und erhalten. Petavius I, 7, 4. I, 7, 6 befolgt Adoa. 0. und vermeidet so den Irrthum Fredegars. Noch Dnbos V, 4 T. III.
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