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Zweiter Band.
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•weithin aus, wie denn in Frankreich sechs Ortschaften, von

Sigebert. Gembl. a. 515: (nach Sigerichs Ermordung) Qui (Sigismun-dus) competenti poenitentiae se adiacens et martyribus Agaunensibus sctotuni devovens, quod dignus fuerit venia , testatur erebra post mortemeins per eum multis eoncessa sanitatum gratia et per eum febrieitantibusindulta euratio. Vgl. Vales. Rfr. VII. 346 Addit. und T. Il Praef., Rui-nart zu Greg. Tur. a. 0. S. 805 und ilenschen S. 85 a. Dass auch dasWasser des Sodbrunnens, in welchem Sigismund seinen Tod gefundenbatte, fieberstillend sei, will seiner Zeit (im J. 1611) noch C. Saussayeerfahren haben; vgl. Leeointc a. 524, III. Andere erwähnen nur, Sigis-mund sei durch Wunder berühmt geworden, so lieda Martyrol. Kal. Maii(beiUsuard Mart. Kal. Maii S. 62 r Mol. II.): (sepultus) ctiam miraculisclaruit; Ado Martyrol. Kal. Maii S. 179 Georg, mit den gleichen Worten;ebenders. Chron. a. 492 — 519 etwas anders: ubi (zu Agaunum) virtutibus(d. h. miraculis) postmodum et ipse (wie die h. Tliebäer) claruit; vgl.Valesius Rfr. VII. 346. Wenn dieser KG. S. 460 bemerkt, Sigismundsei nach der Passio S. Sigismundi zu Agaunum wundcrthätig, und nachden Martyrologien seien cs auch seine Frau und seine Söhne, so stehtvon Letzterem in den alten Martyrologien Nichts; dagegen ist die Sachein der Passio c. 11 also angedeutet: In quo loco (in der S. Johannes-Kirche zu Agaunum) tantas uirtutes domini misericordia prestare dignatur,ut qui quartano typo (vulg. quaterno typo, mit dem von Ilenschen S.88N. z. als Glossem richtig verworfenen Zusatze id est morbo febrium) in-uasus fideliter sanctorum cinoribus fuerit aduolutus statim integra sanitaterecepta reuertatur incolumis. uel reliquae infirmitates quae genus hondnuminuadere solent assidue per dondni misericordiam intercedentibus sanctismartyribus ad pristinam redeunt sanitatem. Die sancti und die sancti mar-tyrcs sind nemlicli nichf etwa die li. Thebäer, sondern Sigismund und dieSeinen, deren Leichen im Frühem sancta eorpora, sacra corpora undsanctorum corpora heissen. Zugleich ersieht man aus der Vita, dass denkönigliehen Heiligen später auch allgemeine Heilkraft wider alle mög-lichen Krankheiten zugeschrieben wurde. Im Retreff Sigismunds, alsPatrons gegen Fieber, wird von Ruinart zu Gregor. Tur. Opp. S. 1364 f.nach Mabillon aus einem Cod. Hob. eine Missa de S. Sigismundo pro fri-goriticis mitgetheilt; Georgi zu Ado Martyrol. S. 181 erwähnt eine MissaS. Sigismundi in veterrimo saeramentario Gallicano S. 344. P. Sigis-mond S. 287. 290 f. 307 — 313 lässt Sigismund mit seinen Söhnen fort-während Heilwunder verrichten bis zum J. 1649, in welchem ihre Grab-stätte, nemlich die in der Parochialkirche zu St.-Maurice befindliche S.Johannes - Kapelle verbaut worden sei; er führt nicht weniger als zehnAutoritäten für diese Wunder auf, voran S. 309 f. l’ancienne legende de laVie de S. Sigismond (das französische Citat daraus stimmt mit der voran-gefühvten Stelle der Passio überein); nach ebendemselben S. 358 f. wäre