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disch, oder noch eher ein aus Trümmern von Yindonissa erbautesCastrum an der Stelle von Altenburg hei Windisch * 1 2 ; CastrumEbredunense 8 , auch Ebrodunum, Eburodunum, Ebredunumu -s.w., Yverdun 3 ; Castrum Rauracense 4 * * * , nicht die ehemaligeHauptstadt der zwischen den Helvetiern und den Sequanernwohnenden, später zur Maxima Sequanorum gezogenen Rau-raci oder Raurici, in der Gegend des heutigen Basel-Augst(Colonia Augusta Rauracorum, Augusta Rauracüm, Rauraci;Augusta Rauricorum, Rauricum, Raurica), sondern ein ausden Trümmern von Raurica erbautes Castrum, dessen Spuren
R Vindonisense; eine vierte S. 13 wieder C. Vindonense; ebenso einefünfte S. 15. Vindonense hat auch das Leid. Fragm. a„ 0. S. 91. Vergl.Vindo bei Lumen. Panegyr. Constantino Aug. d. c. 4. u. 6; dazu oben I.295 N. 5, Keller in ZAM. XV, 3. 157 = 99 und Lütolf S. 186 f.
1) Valesius NG. S. 611 f., Ukert II, 2. 495, Deycks a. 0. XIX. 12 ff.23 ff, Mommsen ICH. S. 50 ff. u. SEZ. S. 10, Desjardins S. 11, besondersKeller in ZAM. XV, 3. 135 = 97 — 152 = 114. Irrthümlich meintWeick S. 46 zunächst mit Bezug auf das Castrum Vindonissense, dasWort castrum bedeute in spätrömischer Zeit eine geringe unbefo-s figte Stadt; castrum kommt in diesem Sinne erst weit später vor, wieder vonWeick ungehörig citierte Ducange h. v. darthut. Umgekehrt, abergleichfalls irrig denkt Vetter a. 0. S. 5 bei den castra (wie castrum Vind.hud Iiauracense) an den Fortbestand der alten Festungsmauern zerstörtershemaliger Städte.
2) Eine spätere Notitia bei Du Chesne a. 0. I. 7 : Ebridunense Castro(Var. civitas Ebridunensis); eine andere S. 10, wie im Texte, aber mit denIfarr.: Obrodunense, Ebrud., Ebrod.; eine dritte und vierte S. 10 und 13haben ebenfalls C. Ebrod.; eine fünfte S. 15 fügt bei: iuxta Vrbem (Var.Orbam, richtig) super lacum, nemlich Ebrodunensem.
3) Valesius NG. S. 184, Plantin S. 252, Bochat I. 83 f., MommsenIC H. S. 23 f., Bochat in ZAM. XIV, 3 S. 80 — 18 und 84 = 22 undfüxsjardins S. 34, der mit Böcking Ebrudunum der Not. dign. nicht aufEinbrun, solidem auf Yverdun bezieht, wogegen I. 384 f.; speciell über•Ke Etymologie des Ortsnamens Gingins in ASGA. 1862 Nr. 3 S. 61 ff.
4) Eine spätere Notitia bei Du Chesne a. 0. I. 7: Ciuitas Kauracen-
Sls ; eine andere S. 10 wie oben im Texte, ebenso eine dritte S. 15. Ci-
Vl tas für castrum erklärt sich auch hier aus der Bezugnahme auf den
Bischofssitz und das Eingehen der Befestigungen.