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in der Gegend von Kaiser - Augst 1 ; Portus Abucini 2 ,Port - sur - Saone bei Vesoul 8 .
Gestützt auf die überschriftliohe Zahlangabe „numeroIY “, hält Walckenaer 4 die vier letzten Ortsangaben für einenspätem Zusatz. Wir erinnern hiergegen an dasjenige, wasüber ein ähnliches Missverständniss Walekenaers im Frühembemerkt ist (S. 12); auch schliesst die Existenz der civitasBasiliensium diejenige des castrum Rauracense keineswegsaus, wie Walckenaer meint. Spätere Abfassungen der Koti-tia prov. et civ. Galliae geben die Zahl der Städte nochhöher, wiewohl verschieden, an 5 , wobei freilich die civitatesund castra nicht unterschieden und neue hinzugefügt werden.So ist in einigen Notitiae nach Civitas Elvitiorum Aventicuseine Civitas Nivedunum (Kividiinum,Novidunum) eingeschoben 6 .
1) Valesius NG. 466 f., Walckenaer II. 349, Ukert II, 2. 351. 49V,Deycka a. 0. XIX. 3 f., Trouillat I S. XLVII f. und S. 5 N. 3, Keller inZAM. XII, 7. 311. N. 1, Gisi S. 46. 378, Lütolf S. 230 1'., besondersMommsen.ICH. S. 58 ff., SRZ. S. 5. 12 und Desjardins S. 4 f. 11. Yettera. 0. S. 52. Nr. 31 will in dem vorbemerkten Irrthume die Beschränkungdes Castrum Bauracense auf Kaiser - Angst nicht gelten lassen.
2) Eine spätere Notitia bei Du Chesne a. 0. I. 7: P. Ubieini (Yar.Abucini); eine andere S. 10: P. Bucini (Varr. Abucina, Abuccina); einedritte S. 10, wie im Teste; eine vierte S. 13 Pontns Abbucina; eine fünfteS. 15 wieder P. Bucini. Das Leid. Fragm. a. 0. S. 91 hat Porte Abucini.
3) Valesius NG. S. 456, Walckenaer I. 321. II. 390 und Ukert II,2.- 503.
4) II. 390.
5) So bei Du Chesne a. 0. I. 7 zu 9, S. 10 zu 10, S. 13 und 15ebenfalls zu 10, obschon nur 9 genannt sind.
6) Bei Du Chesne a. 0. I. 10: Ciu. Niuedunum (Yar. Niuiduuum;S. 13: Ciu. Nouiduni; vgl. Bücking a. 0. II. 490 f.). Es ist dies ledig-lich eine nachlässige und defecte Wiederholung des vor Civ. ElvitiorumAventicus stehenden Civ. Eq. Noiodunus. In einigen alten Ausgaben derNotitia lautet die Wiederholung: Civ. Noidenolex Aventicus (z. B. in derJuntina des Mela vom J. 1526, S. 182); wie es scheint, nach einer schlech-ten HS., in welcher überdies das nächst vorhergehende Aventicus zu Civ.Noiodunus herabgezogen, dieses in Civ. Noideno verwandelt und das vorAventicus zur Erklärung eingeschobene i. est, in lex verschrieben, zuNoideno gezogen war. Bekanntlich hat Guillimann den monströsen, an-geblich keltischen Namen Noidenolex zuerst auf Neuenburg gedeutet undMontmollin diese Deutung mit erfundenen Inschriften zu stützen gesucht.