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Zweiter Band.
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nicht angegeben sind, und ein anderes, welches wenigstensals in Alamannien gelegen bezeichnet, wird und wahrschein-lich Romainmotier ist l . Was sonst noch von Klöstern berich-tet wird, welche kurz vor der Burgundionenzeit oder wäh-

der drei Heiligen.) Mit der Aeelitheit der Vita S. Lupicini, deren Fäl-schung I. 523 ff. bewiesen ist, fällt aber auch diejenige der vom gleichenVerfasser, angeblich einem Schüler des li. Eugendus, geschriebenen Vitaedes h. Romanus und des h. Eugendus. Sicher ist dagegen, dass die Klö-ster im Jura, als deren Gründer Gregor von Tours Lupicinus und Itoma-nus nennt, in der 2. Hälfte des 5. Jahrli. schon bestanden haben (Sido-nius kennt dieselben als Iurensia monasteria s. 1.142 N. 4, woselbst Savarozu Sidon. Ep. IV, 25 S. 300 beizufügen); ferner ist sicher, dass das KlosterCondatiscone lange vor 517 als schola Eugen di und als dieses seines Vor-stehers bereits verwaist erscheint (Avitus Ep. 17 an den Presbyter Viven-tiolus, Genossen der schola Eugendi und nachmaligen Bischof von Lyon[urk. zuerst im J. 517]; s. Sirmond Not. S. 20, der Eugendus auffallen-der Weise den ersten Gründer des Klosters nennt, oben I 174 N. 4. II.44 N. 2 und Lütolf S. 253). — Vom h. Claudius, dessen Name in St. -Claude fortlebt, sagt ein Zusatz zu Usuard Martyrol. VIII. Id. Jun.(G. Jun.) S. 80 a. Mol. II: Ipso die Claudii confessoris, archiepiscopiBisuntinensis. Molanus citiert daselbst den Eingang seiner hdschr. Vita,die von einem Anonymus auf Gesuch der fratres Iurenses verfasst wurde.Sirmond Not. ad Avit. S. 20 und Petau I, 7, 4 halten den Claudius, dersich am epaonensischen Coneile als Bischof von Besanqon unterschrieb,für den h. Claudius; nach Sirmond a. O. hat St. - Claude, als sein Begräb-nissort, von ihm den Namen erhalten. Vgl. Lütolf S. 251, der S. 2G4Claudius die Bischofswürde c. 517, statt nach 517, nicderlegen lässt.Chifflet u. A. machen Claudius (f 703), einen Erzbischof von Besanqonund nachmaligen Abt von St. - Claude, zum Heiligen und zum Namengeherdes Klosters.

1) Gregor. Tur. V. P. I, 2 : — feceruntque aliud monasterium; so-dann — tertium infra Alamanniae terminum monasterium locaverunt. AufRomainmotier beziehen letzteres Ruinart zur Stelle S. 1147 f., Sinnerl. 2G8.2G9, Gingins in MDR. III, 2. 812 ff., Schmitt I. 112, Jacobs S. 126 undLütolf S. 257 ff. Von Vögelin-Escher I. 21 wird zu Romainmotier einKloster am See von Joux hinzugefügt (s. unt.). Forel S. XXXVI.XLIII schwankt zwischen Romainmotier und Saint -Loup bei La Sarraz undmöchte Saint-Loup, das doch nach seiner eigenen Angabe S. 13 St.-Di-dier geheissen, mit Charriere in MDR. III. 810 f. und Gelpke I. 148 aufden h. Lupicinus beziehen. Die Bezeichnung der Ortslage infra Aleman-niae terminum berechtigt jedenfalls dazu, das fragliche Kloster an der Ost-seite des Juras zu suchen, wo das ehemalige Kloster Romainmotier gelegenWar. Siehe über Alamannia weiterhin im Texte.