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rend derselben durch jene Brüder oder durch andere Heiligegegründet worden seien, ist theils sehr verdächtig, theilsentschieden falsch K
1) Nach den apocryphen Vitae der Aebte Romanus und Lupicinusgründeten diese ausser Condatiscone, dem vorzugsweise sogen, monasteriumIurense, zwei weitere Klöster im Jura : Lauconnum, ein Männcrkloster,und Raima, ein Frauenkloster. Die topographischen Deutungen dieserNamen lauten verschieden. Das Kloster Lauconnum (Vit. S. Romani c. 9)soll nach Einigen längst zerstört und nur noch eine Paroehialkirche
sein, wo? verlautet nicht. (Mabillon AA. SS. 0. D. I. 571 N. a. und
Annal. Bened. Lib. I § 63 ad a. 510, Ruinart zu Greg. Tur. V. P. I, 2
S. 1147 und Pagi a. 444, XVII.) Nach Anderen wäre Lauconnum das
jetzige, eine Stunde von St.-Claude entfernte St.-Lupiuin (Sinuer I. 268 undLütolf S. 251 ohne Nennung- von Gewährsmännern), vormulhlich weil AdoLauconnum (bei ihm Laoconense monasterium oben S. 355 Not.) zum Begräb-nissorte Lupicins macht, während Gregor. Tur. als solchen Condatiscone,zwar ohne ausdrückliche Namensangabe, erwähnt (VP. I, 2 Lupicinusautein abbas moriens intra monastorii basilieam cst scpultus). JvMüllerI. 117 N. 86 räth beim Laconense monasterium, wie er aus Notker Mar-tyrol. citiert, unglücklich auf Romainmotier. Das Kloster Balma (Vit. S.Romani c. 19) ist Einigen das Bcncdieter - Frauenkloster Baume-les-Non-nains oder B.-les-Dames am Doubs, zwischen Besanqon und Montbeliard,Diöe. Besamjon, welches zu unterscheiden von einem zur gleichen Diöe. ge-hörenden Männcrklostor Baume Cluniaccnser Ordens und weit jungemDatums (Lecointe a. 534, n, 28, und Mabillon au den hievor aa. 00. undPagi a. 444, XVII). Nach einer andern Angabe, welche das monasteriumBalmense von beiden obigen Klöstern der Diöe. Besannen unterscheidet,wäre von demselben nur noch die zwischen Felsen gelegene Kirche übrig(Ruinart zu Greg. Tur. VP. I, 6 S. 1151). Ist mit dieser Angabe Baumebei Orbe gemeint, so wird diese Ortsbestimmung von anderer Seite zuerhärten gesucht (Gelpkc I. 147 —149). Weil jedoch die Vita S. Romanidas Kloster Balma als Bogräbnissort des Heiligen bezeichnet, so deutetman hinwider den Namen auf den Wallfahrtsort St. - Romain-de-Roche(Sinner I. 268 und Lütolf S. 251. 253. 258 ohne Gewährsmänner undohne nähere Ortsangabe). Damit würde nun zwar schönstens stimmen,was Gregor von Tours vom Grabe des Heiligen als einem Wallfahrtsortesagt, wenn nicht ebenderselbe betonto, der h. Romanus habe auf einemvom Kloster (Condatiscone) ferne stehenden Hügel und geflissentlich nichtin einem Kloster begraben werden wollen, weil sonst seine Wunderthätig-koit im Tode nicht auch Frauen zu Gute käme. (VP. c. I: Non potestfleri, ut ego in monasterio sepulcrum habeam, a quo mulierum accessusarcetur. Nosti enim quia mihi . . . dominus . . gratiam tribuit curatio-num . . . Brit autem eoncursus ad tumulum meum si ab hac luoe mi-