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auf Irrwege gelangten und diese nicht verlassen wollen.Es ist bekannt, dass die Franzosen in den exaeten Wis-senschaften stets Männer hatten, die Ausserordentliches lei-steten und auf die Förderung ihrer Wissenschaft einenmächtigen Einfluss ausübten, daher aueh ihre Schriftenallenthalben gelesen und vielfach übersetzt wurden. DieLeser eigneten sich nach und nach einzelne Zahlenangabenan, und die Uebersetzer waren häufig zu faul, manchmalauch unfähig, Eeductionen vorzunehmen, daher sie dieOriginalmaße beibehielten und so zu ihrer Verbreitung bei-trugen. Auch war bei der grossen Menge deutscher Maßedie Wahl eines einzelnen schwer, obwohl man sich fürdas rheinländische Maß und das Nürnberger Apotheker-Gewicht am häufigsten entschieden hatte; leider aber beideMaße, wie der Haufe der übrigen, selbst nicht vollkommengenau bestimmt waren. Man fand daher in deutschenBüchern sehr häufig Zahlenangaben in altfranzösischenMaßen, und es kommen selbst jetzt noch solche in manchenSchriften vor. Als später das metrische Sistem eingeführtwurde, fanden bei ihm die so eben angeführten Umständegleichfalls statt, und da Männer der Wissenschaft es ge-funden , solche auch wo möglichst angerühmt und, wo essein konnte, aufgedrungen hatten, fanden sich natürlichauch viele deutsche Gelehrte, die in Folge von Trägheitund Gefälligkeit die Lobhudelei und Verbreitung unter-stützten, mitunter auch nur, um sich ein gewisses Ansehenzu verschaffen. Auf diese Weise, und da die Deutschen,mit Ausnahme von ein paar Ländern, für eine verständigeMaßregulirung nichts thaten, musste das französische Sistemimmer mehr sich ausbreiten. Ueberlegt man noch, dassdurch den fortwährend sich erweiternden Verkehr, durchso viele Industriezweige und Anstalten die Verschiedenheitder Maße immer lästiger wurde, und man daher nothge-zwungen zum französischen Maßsisteme, um allgemein ver-