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sein Gegner Batinins anstrat, der einen Kröpf hatte, brauchte er weiternichts als den Ausruf: „Welch' ein aufgeblasener Redner!" So erzähltuns Livius, das! ein Redner so eifrig wurde, seinen Leib voll Wundenzu entblößen; als aber auch ein Bruch zum Vorschein kam, so warallgemeines Gelächter, das auch den Gesandten AgrigcutS, Gellias,an die Centoripiner (nach Diodor) empfing, weil er unansehnlich Ivan„Wundert euch nicht," sprach der Gesandte, „Agrigcnt schickt schöneLeute an große und berühmte Städte, an kleine und unansehnliche nurLeute wie mich!" Die Alten lachten einmal gerne über Naturfchlcr,wie unser rohes Volk, und verbot nicht auch Moses Jedem, an demein Fehl ist, zum Altar zu treten?

Diese Redekunst der Alten wird in unsern Zeiten wieder wichtiger,da sich in den Ständcvcrsammluugcn zweifelsohne Redner bilden wer-den, größer als Prediger, und an Volk wird es nie fehlen, dessen Jaoder Nein dem Redner nicht gleichgültig sein mag. Acsop und seineFabeln mögen von Vielen für dumm gehalten worden sein, weil erhäßlich und bucklicht war, und seine Thiere verständiger sprachen alsjene Dümmlinge. Mußte nicht Philopömcn zu Megara Holz spalten,weil man ihn im Hause, wo er zu Gast gebeten war, für den Be-dienten des Generals ansah — der Hausherr staunte, und Philopömcnsagte lächelnd: „Ich büße für mein unglückliches Acnßcre." Wilhelmvon Oranien, den Marschall Luxcmbonrg mehr als ein Mal schlug,nannte diesen nur den „Krummbuckcl," »nd dieser erwiderte: „Hat erje meinen Rücken gesehen?" Timnr soll so häßlich gewesen sein, daßsein Gesellschafter Chodscha mit ihm darüber weinte. „Warum hörstdn nicht auf zu weinen?" „Du weintest," sprach Chodscha, „als du inden Spiegel sahest, was soll ich thun, der ich dich Tag und Nachtsehe, und wenn wir nicht weinen, wer soll dann weinen?" Timnr kamvor Lachen außer sich; aber nicht so ein General, der allerdings nichtzum Soldaten gebaut, aber von alter Familie war; er betrachtete sichlauge im Spiegel, und mit den Worten: guello Lgurs! zerschmetterteer den Spiegel mit einem Pistolenschuß!

Ein gebildeter Geschmack und feinere Sitten haben die rohe bol-lissimrr matoriss des Cicero längst in die rohe Sphäre des Niedrig-komischen verwiesen. Noch zu Erasmus Zeit lehrten die beiden Froben,seine Freunde, den Knaben, der ihm jeden Abend Obst holen mußteund darüber einen lateinischen Vers vergaß, den er auswendig her-sagen sollte, und darob weinte, den Vers: