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mag, selbst in unserer verfeinerten Zeit, wo es weniger Monstruositätenin der physischen Welt gibt, aber desto mehr in der moralischen!
Warum sollten wir, die wir die Natur in ihren schönen Erschei-nungen als frei betrachten, sie nicht auch bei gewissen Spielen alskomisch betrachten dürfen? Das Thier- und noch mehr das Pflanzen-reich liefert Bastarde und Monstrnositätcn genug, warum sollte dasMenschenthier frei ausgehen? Die sogenannten Mondkälber, Molenund Windeier, die auch unsere Damen legen (nach Busfon selbstJungfern legen können, wie die Hühner Windeier legen ohne Hahn),sind indessen keine Menschen, nicht einmal die sogenannten Katzenkopfeund Kopflose, denn der Hirnkasten macht die Persönlichkeit. Wirwissen gar zu wenig von Urvater Adam, aber wenn wir ihn nachunserem Urapfel, dem Holzapfel, der Holzbirne und Schleheubccre be-urtheilen dürfen, verglichen mit unserem veredelten Obst, so kommt ersehr schlecht weg, zumal der heil. Hicronymus uns belehrt, daß dasWort innlum (Apfel) vom Sündcnfall herkomme. Aepfcl haben schonviel Unheil gestiftet, die figürlichen mehr noch als die unfigürlichen(vielleicht hat selbst schon der Verfasser der ersten Urkunde des Menschen-geschlechts letztere gemeint), wie der goldene Zankapfel der Eris dentrojanischen Krieg.
In Hinterindien, auf Formosa und den Philippinen soll esMenschen geben mit geraden kurzen Schwänzchen, die dabei so steif seinsollen, daß sie erst Löcher graben müssen, wenn sie bequem sitzen wollen.Barchewitz will auf Banda eine Sklavin gesehen haben, deren Schwänz-chen, wenn man sie böse machte, ihr Kleidchen in die Höhe hob, undwahrscheinlich wurde sie gewiß darum recht oft böse gemacht. DieseSchwanzträger lassen sich noch zur Zeit wenigstens als Natnrspiele nichtganz verwerfen, und ein Paar Wirbclknochen mehr oder weniger amSteißbeine, nach außen gebogen, sind kein größeres Wunder, als sechsFinger in der gelehrten Familie der Bilfinger, oder Lametrie's Weibohne Geschlechtstheile. Die Unschuld dieses Weibes und ihres Mannes,die zehn Jahre zusammen lebten, wäre unserer Jugend zu wünschen,sie lebten zufrieden, ersannt born,omont, guo In voio dos solle» Stnitvolle (!v In ßönörntion ot agissnnt vn vonsöguvnvo. Und die Jung-frauen ohne Hymen? sie gelten finstern Moralisten für Monstra, beiMoses wird es so strenge damit gehalten, wie im Oriente, und wir wissenaus dem Evangelio Johannis: „Der Freund des Bräutigams stehetdraußen, und freuet sich, wenn er den Bräutigam rufen hört: „UL^x«."»
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