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gestützt, Andere sitzen, Andere liegen, Alle gewürgt von Katzenjammer,selbst den Hunden geht es nicht besser, nnd ein Studcntcngclagc istKleinigkeit dagegen. Wieder Andere liegen in ihren Wandbettenseufzend, Andere fallen über einander, wie die Schiffsmobilicn beimSturme, Diese weinen, Jene fluchen, nnd Dritte lachen noch dazu.Auf dem Verdecke lärmen die Matrosen, der Kapitän donnert untersie, Hungrige versuchen, sich ihrem Vorrath zu nähern nnd kugelnzehnmal zurück, und Durstige trachten ihre Flasche in die gehörigeRichtung mit dem Munde zu bringen nnd stoßen sich, wie mit derPfeife, an Mund und Nase. Die Wärter sind in ewiger Bewegung,bald halten sie unter, bald tragen sie weg und fluchen nnd murren,daß sie nicht fertig werden. Niemand, als der Scekapitän, mir demMan die Kost bedungen hat, macht ein freundliches Gesicht, wenn manZ. B. zwischen Helvoetsluys nnd Harwich statt 24 Stunden so vieleTage hcrnmballotirt wird. Je erbärmlicher es aber zugegangen, destogrößer ist die Wonne, festen Fuß zn fassen auß der Muttererde, wobeiDichter noch die Ncbeuwonnc haben, den Sturm so recht von niuoreauszumalen.
Wir sage» kölnisch von einem häßlichen Gesicht: „Wenn es in dieMilch sieht, wird diese auf der Stelle sauer; wäre dies Gesicht an derKircheuthüre, käme weder Hund noch Katze hinein, nnd stände eS amHimmel, so läuteten die Bauern zum Wetter." Wir nennen es aucheine Vogelscheuche. Häßliche mögen sich aber leicht damit trösten,daß Schönheit vergänglich ist, Häßlichkeit aber noch nach zwanzigJahren aussieht wie heute. Schöne Leute sind immer in Sorgen,Häßliche vollkommen ruhig, jene schaudern vor Pocken, diese habenschon oft dadurch eigene Reize erhalten. Häßliche geben sich in derRegel Mühe zn gefallen und sich innerlich auszubilden, während Schönegern leer und anmaßend sind. Geistreiche Menschen sind oft häßlich,und krumme Bäume tragen auch Früchte. Keine Physiognomie fielmir so auf, als die des Grafen Cobentzl; aber bald vergaß man sieüber seiner Freundlichkeit, seinem Witz, seiner Laune und seinem Welt-ton. daher galt er auch an: Hofe Katharinens Alles, und so auch zuWien nnd Paris, nnd während des Rastattcr Congresfes. Man ge-wöhnt sich leicht an ein häßliches Gesicht, zumal wenn eS solidereEigenschaften hat, und daher hatte der Mann Unrecht, sein ewigesLeben in den Wirthshäusern damit zn entschuldigen, wenn seine Frauin der Nähe nicht so häßlich wäre, von Weitem aber sei sie rechthübsch, nnd so halte er sich immer in einer gewisse» Entfernung.