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bekanntesten Dinge." — Der Witz darf hervorschimmern wie die Sonnein gemäßigten Zonen, nnd ist dann erfreulich; aber wenn er sengt undbrennt wie unter der Linie, dann fürchtet man sich nnd flicht, manfürchtet, aber liebt ihn nicht. Die Strahlen der Sonne, die Allesvergolden, erfreuen ein starkes Auge, ein schwaches schmerzen sie. Umden Witz im Bunde mit Verstand und Gemüth tanzt der Gebildete,wie David nnd Israel um die Bundeslade. Witzelei.aber gleicht ge-wissen Constitutionen und unserer Rhcinbundakte, die kein Paudekten-glück haben konnten.

Wer ein starkes Maß Witz von Andern ertragen will, muß selbstviel besitzen; den Meisten gefällt solcher mir augenblicklich vermögeunserer Herzenshärtigkeit; bald aber denken sie, die Reihe könne auchan sie kommen, und weichen aus, wie man Brennncffeln ausweicht.Wenn man die Orgel gut spielen soll, müssen die Pfeifen rein sein,und so steht es mit dem Witze: wo das Herz rein ist, werden diescharfen Register durch die sanftcrn gemildert. Schon ein satirischerZug im Gesicht des biedersten Mannes macht Andere scheu, und destoscheuer, je schwächer sie sich fühlen; satirische Laune ist unverkenntlichund verhindert nicht selten den schönsten Mann, zu gefallen. Ein mirwohlwollender Menschenkenner hohen Ranges, dein ich einst sagte:„Aber wie war es möglich, mir diese Worte übel zu nehmen?" erwi-derte: „Das macht deine Mimik;" was später ein österreichischer Mauth-ncr, dem ich mein Befremden über gewisse sonderbare Fragen zuerkennen gab, nur mit andern Worten lächelnd ausdrückte: „Schaucns,Sie hob'» Halter — a marqnantcs G'sicht!" Ich kann Alles vergessenüber die oft gehörte Aeußerung: „Wer Sie kennt, nimmt Ihnen nichtsübel!" und habe an nur die Bemerkung gemacht, daß ich nur dannkaustisch werde, wenn Jemand in der Gesellschaft sich befindet, den ichals einen verächtlichen Kerl näher kenne, und seit vielen Jahrenschweige ich ganz, wenn ich nicht unter lauter Bekannten und Freundenbin, nnd da kommt es manchmal zu nachträglichen Erklärungen.

Wer des Andern Raupe auf ihr rechtes Nahrnngsblatt zu setzenversteht, läßt Jeden vergnügt von sich: „Von» »voo 6:6 olmrmautauzourä'Iiui,« sagte Mad. Gcoffrin zu meinem lieben St. Pierre, «sono suis gu'un Instrument, (tont vous aver bivn zou6o, Aackanis," >erwiderte der Abb6, und das ist das ganze Geheimniß des feinerenWeltmannes und des guten Gesellschafters. Man schwärmt von Blume

i Heute waren Sir reizend. — Ich din nur ein Instrument, auf welchem Sie geschicktspielten.