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heulten fort unter Peitschenhieben, unter Hunger und Durst; manholte endlich Soldaten, die auf sie anlegen mußten; sie warfen sichauf einen Haufen und henkten fort, das ganze Stadtviertel kam inBewegung; der Pöbel wollte stürmen, nnd man bewilligte ihre For-derung. In der Leidenschaft der Liebe ist das Weib KlopstockSSeraph, in der des Zorns Miltons Teufel; ihre Gcberdc verstellt sich, siewird scheußlich wie ein Sack; lieber unter Löwen und Drachen, als beieinem bösen Weibe, der man den Willen läßt, spricht Sirach. Das gemeineWeib zieht wie der Müller, sogleich das Stcllbrctt; alle Räder laufen, unddas ist besser noch, als das Schmollen ganze Tage hindurch; dort gibt einWort das andere, das letzte gewöhnlich blaue Flecken, und dann ist'svorbei. Im Mittelstand gleichen sie meist den freien Uebersetzcrn, diesich nicht viel an den Text binden, und da geht es auch recht gut; nurwenn das: „Sage, was du willst, es muß doch nach meinem Kopfegehen," zur unrechten Zeit kommt, fliegt manchmal Brod oder Teller,Gabel, Löffel oder Messer nach dem Kops.
Nur ungern lassen sie sich das letzte Wort nehmen, und mankennt jene Müllerin, die ihren Mann Knicker nannte: er warf sie imZorn in seinen Mühlgraben, noch im Wasser drückte sie einen Nagelauf den andern, wie man bei der Expedition gewisser Thicrchen zuthun Pflegt, und das war ihr letztes Wort. Manche treiben es so weit,daß endlich selbst einer meiner Freunde, ein Landgeistlicher, den Vor-gängen seiner Beichtkinder folgte: er führte, aus Pastoralklngheit, die Bösein den hintersten Keller, ins Geißelgewölbe — aber es half kaum sechsWochen. Alle Kuren sind möglich, nur keine Weibcrknren. Der Hechtwar, ist und bleibt blau. Männliche Schlafmützen verdienen nichtsBesseres, als Pantoffelhcrrschaft, vor der sich schon tausend Männcr-köpfe und Männcrrücken gebeugt, die Hände gefaltet, unter Stuhl,Tisch nnd Bank, wenn der Ellenbogen nicht mehr auspariren konnte,gekrochen und gerufen haben: „Wir wollen's nimmer thun!" immernoch besser, als: „Und ich bin doch dein Mann!" Schon die ersteSilbe im Pantoffel erinnert an panische Schrecken, und werdenkt nicht bei Toffel an Stoffel? Unzertrennlich sind Mann undWeib verbunden, wenn sie sich in den Haaren liegen. Oft wird auchaus dem Stoffel ein Christoph, und Mancher hat sich bloß als Stoffelgestellt:
kistnl» älllcs , voluerem äum äeeixit »ueeps, '
> Lieblich erschallet die Pseise beim Vogelfang, die den VogelLockt in da- Netz.