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sobald sie sich durchkreuzen, Alles schlecht; jedes behalte seine Bahn, derMann den Staat, die Frau das Haus —

Dann bleibt der Frau das Haus, dem Mann der Staat,

Und Staats- und HauSdienst findet Hills' und Rath.

XXIII.

Ueber alte Jungfern und Junggesellen.

Rohe Völker verachten die Jungfrauschaft, andere legen ihr wiederübertriebenen Werth bei, wie man bei Meiners des Breiter» sich be-lehren kann. Wir ehren Jung und Alt; dem Alter gebührt höhereAchtung und Verachtung dem, der zwischen dem Alten und der Altenunterscheidet. Alte Jungfern gab es wahrscheinlich schon vor derSttndflnt, ja die alten Theologen glaubten, daß ohne Sündfall daSMenschengeschlecht sich auf eine weit harmlosere Weise würde fortge-pflanzt haben, wo dann freilich alle Anzüglichkeiten von Alt und Jung,von Jungfern und Nichtjnngfcrn von selbst weggefallen wären. „DieKinder Gottes," sagt die älteste Urkunde der Geschichte, „sahen nachden Töchtern der Menschen, wie sie schön waren, und nahmen zuWeibern, welche sie wollten," woraus sich schließen läßt, daß schondamals manche Unschöne sitzen blieben, die vielleicht große Schuld trugen,daß eine Sündflut nöthig wurde; denn der Nnf war ja auch an sieergangen: „Seid fruchtbar und mehret euch," und was eine guteNessel werden will, brennt bei Zeiten.

Damals war man in der Kultur noch nicht so weit, daß Un-schöne sich bemühten, desto schöner von innen zn werden, wasbleibender ist, als Lilien und Rosen, aus moralische Jungfrauschaftzu sehen, die höher steht als physische, worauf man aber im Orienteallein Werth legte. Der weise Salomo, der doch Alles verstand, ver-

l Jnngsraun >n Flaschen umgewandelt rufen nach Korken. , .

(Die Stelle ist auö Pope'S Lockcnraud Der Wobnort der Phantasie wird dort beschrie-ben; in ihm balten sich allerlei Leute aus, die dur i sire Ideen verrückt geworden sind, unterAndern auch Mädchen, die sich in Flasche» verwandelt glauben.)