S1
Ich hab' ein Weibchen gut zu küssen (tsraxi xssssti),Und einen Freund und gut Gewissen,
Und Bücher und auch Wein.
VIII.
Ueber die Sinne.
Die Sinne sind die eigentliche Mannschaft, die unser zerbrechlichesSchifflein über das stürmische Meer des Lebens führen, der Steuer-mann ist die Selbstliebe, unter der Flagge der Thorheit; nur zu oftstehen auch Unvernunft und Leidenschaft ain Ruder. Die Sinne sindunsere Fühlhörner und Fühlfüdcn, welche die äußern Eindrücke durchdie Nerven ins Gehirn fortpflanzen und der Seele überliefern. Wie?bleibt uns aber wohl stets ein Geheimniß. Genug! wir bewegen unsmit Hülfe der Muskeln, und empfinden mit Hülfe der Nerven. Mögenauch kritische Philosophen die Sinne und Alles, was auf Erfolg be-ruht, für Philosophie a xostoriori, » folglich für unrein erklären, aufden fünf Sinnen beruht der gesunde Verstand, der den Herren s xriori>gar oft fehlte. Die Sinne sind es, die dem Menschen, oder Condillac'sStatue Leben geben (somiro, Sensationen), dann folgt erst das sou-tiro LUlwo, ^ oder die Ideen, und unser: Hit ost tu iutollootu, guockvon xrius kaorit tu sousn. Dieser Genicfunke des Aristoteles zündeteerst nach zweitausend Jahren. Ein Mann, der nicht weiter geht, alsihn seine fünf Sinne führen, geht stets sicher; sobald er aber urtheilt,riskirt er zu irren, und daher rief schon der gute Jean Jacques:klus los üommos ssvont, plus ils so troivxout I ° und die Bilder,die durch die Sinue in die Seele kommen, sind schwerer zu entziffern,als die Wappen, die das Petschaft dem Siegellack eindrückt.
Das Physische Gefühl geben uns die Sinne, und dieses leitetweiter auf »«entdeckten Wegen zum logischen Sinne für Wahrheit,
l Nicht« ist im «eiste. wa« nicht vorher schon in den Sinn-» war. — » Ph. der Er,sahrung. — « Herren der Spekulation. — « Da» geistige Fühlen. — » Je mehr die Menschenwissen, desto mehr täuschen st- sich.