105
Fell einer Viehmagd! Zur Zeit der Fliegen oder gar unter den Rhein-schnacken (wie erst unter den Mosquitos?) habe ich mir manchmal nichtbloß die bewegliche Haut und Haare der Thiere gewünscht, sondernin der Verzweiflung selbst ihren Schwanz.
loueber, xrLoäs Vieur! H'en ültevtv I>ueröee,
EroncLer, rr>! äes Leos, les surpssse eo riekcsses,
O'est 1'srd!tre äss »rts, 1e xuiäe äu äLslr,
I^v sens äs I» raison st eelu! äu
^ous sont Lssu^ettis L es msltre suprsroe,
Ou xlutöt lous les ssos sont 1« l'oueder Iu!-mLme. *
IX.
Sympathie und Antipathie, Idiosynkrasie, Magnetismus,SomnambnliSmus.
Mit unserer nervenreichen oder nervenarmen Zeit sind die oft un-erklärliche» Zu- und Abneigungen, die man durch Sympathie undAntipathie, wie gewisse Krankheiten durch (Konsensus nervorum,' zuerklären suchte (d. h. weil mau Diesen nicht leiden kann, Jenen abergerne hat, so mag man Jenen leiden, aber nicht Diesen), ins Unendlichegewachsen: sie verhalten sich wie Pflanze und Licht, Magnet und Eisen.Sympathie und Antipathie scheint sich nach einer uns oft unbekanntenJdeenfolge, nach früher vergessenen Jugendeindrücken, aber auch garoft nach bloßen Launen zu richten, und ist nicht selten verschleierteEitelkeit. Je mehr die Neigungen, das Temperament, Ideen undWünsche eines Andern mit den unsrigen harmonireu, desto mehr wer-den wir zu ihm hingezogen. Versteht der Mann gar auf feine Art
> Der Tastsinn bleibt, ruenetia wird s dezeugm.
Der Sinne Sönig. wird als Reichster sws sich zeigen.
Der «anst- Richter, gabrer im »erlangen,
Dc« Geiste» Sinn, der Lina, Entzücken zu enchsangen,
Die andern Sinne sind ihm Unterthan:
Roch bester nimmt man sie al» Tastsinn selber anr Heitere hassen dm Düstern, und Düstere hasse» den Heitern. — » Rerdenübcreiu«PImniung.