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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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als gewisse Männerböcke, die ohne alle Tapferkeit Alles in die Fluchtschlagen durch den allmächtigen Geruch ihres Mundes, auf den sichselbst Fliegen nicht zu setzen wagen. Das preußische Landrecht ist da-her auch so human, einen stinkenden Mund als Scheidungsursache an-zuerkennen. Manche riechen wie die Aaspflanze oder unser Gänsefuß(Vulvsria), und ich könnte da anp .... wie ein Hund. Mir ist schonleid, daß das erste Grün auf dem Tische Schnittlauch ist, und ichbegreife zwar Juden, aber nicht Franzosen, die Zwiebeln lieben wieTürken, die solche selbst noch im Paradiese erwarten, und wer wirdsie um diese Seligkeit beneiden? Gegen solche Idiosynkrasien ist dasbereiteste und höflichste Mittel Tabak. Kaiser Vespasian wußte einemparfümirten Offizier nichts stärkeres zu sagen, als: „Ich wollte, duröchest nach Knoblauch!"

Der Knoblauchsgcruch machte selbst Don Quixote aufmerksam,daß seine Dulcinea von Tobosa doch nur eine Bauerndirne sein dürfte,und seinem Sancho gab er bei der Reise nach der Statthalterei nochmit auf den Weg: „Friß keinen Knoblauch und Zwiebel, du bistjetzt kein Bauer mehr!" Wölfe, die ohne Hungersnoth nicht leichtMenschen anfallen, fallen wie die Tiger auf Neger und Rüsten Wege»ihres Zwiebel-, Knoblauch- und Ledergeruchs, und ich selbst habe Ko-sakenpulks, die eine halbe Stunde vor mir marschirtcn, gerochen.Juchtengeruch (von eingegebenem Birkenöl) ist selbst russischen Damenzuwider, und doch hatten viele russische Offiziere im Auslande Glück!Sie waren eben im Besitz eines antihystcrischen Mittels, das Univer-salmittel ist, und damit äußerst freigebig. Ich begreife, wie manJuchtcngeruch nicht leiden mag, weniger aber die Antipathie gegenZibeth — wie wenn diese nun gar von einer andern Gattung VI-vsrra ' verfolgt würden, die man Stinkthier nennt? Die größtenKnoblauch-, Zwiebel- und Rettigfrester waren die EgYPter, von denenIsrael lernte, da bei Erbauung der Pyramide des Cheops für dieseArtikel 1600 Talente verrechnet wurden — 2,050,000 Thaler! Diemeisten Morgenländer lieben ungemein die kosticka, die wirTeufelsdreck nennen. Mir ist es schon in der Atmosphäre eines Ret-tigsrcsters schwül, und nicht umsonst heißen wir die das Ausstößenveranlassenden Rettige Sprachmeister. Oelgemälde mag man mitZwiebeln reinigen: mir haben sie viele Thränen abgezwungen, unddaher finde ich für harte Behandlung keinen schönern, kräftigern Aus-

> Galtungöname der Thiere, unter welche da« Zibeththier gehört.

Demokritoi. m.

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