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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Engel; ich zweifle keinen Augenblick mehr an Wundern, über die ichbisher nur lachte, ich glaube allen Unsinn, den die Theologen vomersten Kirchenvater an bis herab zum dümmsten Kapuziner gelehrthaben; wir befinden uns dann wieder in jenem alten seligen Zustande,wo Niemand zweifelte, und Alle blind glaubten, folglich der Menschen-verstand ganz stille stand und in bcncidenswcrthe Ruhe gebracht war. —Hcrr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!

X.

Die Bade-Cur und Bäder.

Die Bäder gehören unter die besten Mittel gegen jene Modcübel,die wir von unsern Nerven ableiten, wenn wir sie nur nicht selbst zueinem neuen Modeübcl machen, wie es fast scheinen will. Deutsch-land zählt wenigstens hundert berühmte Bäder, von denen unsereVoreltern nichts wußten, und fast jedes Jahr entstehen neue, wasjedoch auch sein Gutes hat: so verderbt eins das andere, und dieNcrvenübel, die wir vielleicht schon im Keime mitbrachten, lasten sichohnehin nicht wcgbaden, auch nicht weglaxiren, wegbrcchen und weg-schwitzen. Es könnte nichts schaden, wenn ein Sachkenner zu denvielen Schriften über Bäder, wobei ich Ncubccks Gedicht: „Die Ge-sundbrunnen" empfehlen will, noch eine hinzufügte: Ueber Bäder, dieden Patienten nichts geholfen haben," und dabei humoristisch gelehrtdas Sprüchwort: Lemper aliguick novi sx ^srioL ,' commentirte,welches schon Plinius dahin erklärte, daß sich mancherlei Thiere umdie Brunnen sammeln, und dadurch Gelegenheit gegeben werde zuMißgeburten aller Art. Ich kann es dem Witzbold verzeihen, der anein ncnangelegtes, wenig besuchtes Bad, das dem verschuldeten Städt-chen viel kostete, schrieb:

* Bäder, Dein und die Liede verderben imS unsere Leider,Aber es reichen die Drei Frische der Leben- auch dar.

» Immer etwa« Neue- au- Afrika.