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Schwefel-, Schlacken- und Nmeiscnbädcr, selbst Nrinbäder gegen tollenHnndsbiß. Man hat Erdbäder zu Wiederbelebung von Scheintodtenvorgeschlagen, schwache Kinder in frische Gruben gelegt, um sie zustärken, und wahr ist, daß der Dunst aus frisch gepflügter Erde heil-sam ist, wie die Alten schon wußten und die Gesundheit des Manneshinter dem Pflug beweist. Menschcnblutbäder gegen den Aussatz hieltich für Fabel, bis ich die Menschenblutbäder des Mannes selbst er-lebte, der aromatische Bäder sehr liebte, und mit geheimem Aussatzvon Gott gestraft war. Der Mann saß zuletzt auf St. Helena oftdrei Stunden lang im warmen vulkanischen Bade, aber einer um denandern von seiner Gesellschaft lief davon, und die Bäder ohne Blutwollten so wenig anschlagen, als die Burgunderbäder des Königs vonWestphalen. Im Jahr 1821 badeten sogar zu Brighton fünfzig Hundedes Königs, und Pferdebäder haben wir auch: Bäder über Bäder undderen Beschreibungen, und Mineralwasser wird jetzt weit mehr ana-lysirt als Griechisch und Latein.
Groß und reichhaltig ist der Genuß, in den Hundstagen mit eini-gen Freunden um ein Bethesda sich sammeln zu können im ckoloo karnients, und ich verdanke solchen Genuß dem gütigen Schicksal, wobeiich nur, eingedenk obiger Lehren, den Thermophilen' sagen muß, daßich weder Amt, noch Familie, noch Schulden habe, einfach wie Seumeund einsam das ganze übrige Jahr hindurch zu Hause sitze, und nurins Bad gehe, wenn ich etwas übrig habe. Im Bade finde ich michwiedergeboren. Krank bin ich, Gott sei Dank, bisher nie in ein Badgekommen, und so lache ich um so leichter der ohnmächtigen Hitze desHundssternes, und wer wollte nicht einige Hundswochen ertragen, derHundejahrc erlebt hat, und so Viele um sich siehet, die das ganze Jahrhindurch Hundetage ertragen müssen? Der angenehme Reiz der Wärmedes Wassers beruhigt mehr als Hoffmanns Tropfen, und führt denbalsamischen Schlaf herbei, Eßlnst, Trinklust, Scherzlust und allerleiLust. Wenn man nur halbmäßig bei diesen Lüsten ist, wird man fettwie ein Dompfaff, und bedarf starker Portionen, so daß man es demBadewirth kaum verargen kann, wenn auch er seine Portionen ver-stärkt, und noch weniger einem gegenübersitzenden Badefreund, derkrank ist, wenn er die ungeheure Tellcrportion bewundernd und halbbeneidend die Hand über den Tisch reicht: „Adieu, Freund, wir sehenuns morgen schwerlich wieder!"
Wenn ich in unsern Bädern noch etwas vermisse, so wäre es etwa
t BLdersrermden.