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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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die Behaglichkeit, von der Förster spricht, als ihm eine Otaheiterin mitihrer weichen Hand Arme und Beine gelinde rieb, und dabei die Mus-keln zwischen den Fingern sanft zusammendrückte, was auch die Mos-lem und Hindu verstehen, die noch mit Salben nachkommen. Werwill es einem Sanguiniker verdenken, wenn er ein bischen für orien-talische Sitten eingenommen ist? Das Drehen und Drücken undReiben der Gelenke gibt nicht nur den Gliedern eine höchst behaglicheGeschmeidigkeit, sondern erzeugt auch jene so angenehme Mattigkeitund wollüstige Empfindung, die dem Schlaf voranzugehen Pflegt, oderdie Neigung zum Einschlafen. Unsere Bad-Bajaderen verstehen sichhöchstens auf Dinge, die dem Badgast nicht immer wohlbckommen, selbstwenn er noch jung ist.

Nichts geht über ein Seebad; nach einem Bade schon ist dieMüdigkeit wie weggeblasen, und nach mehreren fühlt man sich starkzu den Thaten eines Herkules. Der Anblick des Meeres, das Rollenseiner Wogen, Ebbe und Flut, die stärkende Seeluft, die MillionenSeegeschöpfe, die nach der Ebbe zurückbleiben, das erleichterte Schwim-men im Seewasscr, die frischen Seefische rc., wo sind die Landbäder,die Gleiches gewähren? Vor Jonas Schicksal darf man an keinerdeutschen Küste bangen. Fische, die einen Propheten fressen, sind soselten als die Propheten, und die Reihe wäre eher an den Fischen,bange zu haben. Jammerschade, daß Seebäder den natürlichen Fehlerhaben, an den Grenzen der Länder zu liegen; indessen, da wir immerhöher steigen, werden sie doch besuchter, und in der That, der Binnen-länder ahnt gar nicht, wie viel er vom Leben verliert, wenn er nichtwenigstens einmal am Meer, auf dem Meer und im Meer gewesenist -

O Wonne, o Wonne,

Mit Mond und mit Sonne

Zu baden im Meer!

Bäder sind die wahren Brünnlein Gottes, die Wasser die Füllehaben, und die Naturscenen der Seebäder die wahre Eloria lu sr-oolsis,' nicht die des plärrenden Pfaffen. — Isekia — von outlibetliest Eis Oorintbum! ° Begnügen wir uns mit den Heilquellen-reichen Thälern unsers deutschen Südens; wir haben Baden bei Wienund Baden in Baden und in der Schweiz, die Rheinbäder, und dieSchwabenbäder Wildbad, Nicdernau und Cannstatt, aus den roman-

> Himmlisch« Herrlichkeit. — r Zschia, Insel beNicht Jedem ist eS vergönnt, nach Korinth zu gehen.