Band 
[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Im Frühling mausert Mensch und Thier, und II xiaesvole Aaggio 'ist eine der glücklichsten Redensarten des Italieners. Viele erwartenAlles vom Frühjahr ganz sanguinisch, verschieben Alles aufs Frühjahr,und sprechen noch davon, wenn es schon vorübcrgerollt ist. Logaunennt den Mai: „Einen Kuß des Himmels, seiner Braut Erde ge-geben, daß sie Mutter werde," und so sind wir alle Quasimodogeniti, "wie die im Winter erstarrt gewesenen Insekten, Fliegen, Fledermäuse,Böget und Vierfüßler. Alle guten Dinge kommen von oben, und soauch der Mai. —

Wach' auf, mein Herz, und singeDem Schöpfer aller Dinge rc.

XII.

Die Nahrung.

Die Nahrung oder die Lebensordnung (Rsgims), wohin Speiseund Trank zunächst gehören, wozu von den Alten aber auch noch Luft,Bewegung, Ruhe, Schlaf, Wachen und Arbeit gerechnet wurde, be-stimmt unsere geistige Natur eben so sehr als unsern Körper. DerEinfluß der Lebcnsmittel, die alle Tage einwirken, bei Einigen einmalalle 24 Stunden, bei Vielen den ganzen langen Tag hindurch, ließesich gar nicht berechnen, wenn ihn nicht die Gewohnheit, die selbstGifte vertragen lehrt, wieder schwächte wie das Klima. Ohne ani-malische Diät, selbst ohne Rennthierblut könnten die Polarzwergc nicht

i .... Wenn der erste ReifDie Felder Alba's weißt, so mnß er nochDer wärmeren Küste ziehn, und taugt nun sonstZu nichts, als sich zu schonen, und zusammenGeschrumpft die langen Nächte sich mit LesenZu kürzen, aber mit dem ersten milden Lüftchen,

Der ersten Schwalbe kommt er, süßer Freund,

Wenn du's erlaubst, dich wieder zu besuchen.

^ r Der anmuthige Mai. — » Gleichsam neugeboren. — « Der Magen ist Lebrer derKunst und Schenker des Geistes.