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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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zwischen die Beine fuhr, und solcher laut heulend ausrief: „Adieu,Gevatter Schulz, mich hat er!"

Noch heute hört mau bei bedenklichen Fragen: „Das weiß derTeufel!" und der größte Gelehrte dürfte ihn beneide». — „Das hatder Teufel gethan!" heißt es bei Allem, was man nicht selbst gethan,oder Andern nicht gerne in die Schuhe schieben will, und wie oft hörtman nicht: „Der hat den Teufel im Leibe," und noch öfter: „DasWeib ist ganz des Teufels!" es sind aber doch mehr angewöhnteComplimente. Wenn der Teufel alle Bauten, die er einst gebauthaben soll, wirklich baute, so hatten ihn unsere Alten gar nicht übelbeschäftigt, aber bekanntlich thaten es die Römer oder die Natur.Aber sonderbar bleibt das Sprüchwort: „Wenn man den Teufel andie Wand malt, so kommt er," da man dies nicht von Gott sagt, derdoch weit öfters gemalt wird. In vieler Hinsicht war es in: wildenMittclaltcr und später noch für Millionen ein Glück, daß man so fest anden Teufel glaubte, da Manche weniger au Gott, Tugend und Ehreglaubten, nud von Volksbildung gar keine Rede war. Furcht hütetden Wald besser als der Förster.

Jetzt antwortet der einfältige Jörg auf des Schulmeisters ein-fältige Frage: „Nu, was macht der Teufel?" — „Tcufelsdreck." Obsich gleich derselbe mehr mit Gold und Pulver abgegeben hat, undletzterer mehr für Doktor und Apotheker gehört, bleibt die Antwortimmer die natürlichste. Britten und Dänen nennen den Teufel rechtvertraut tbo olä Itlolc, den alten Erich, und Spincllo muß ihn nochbesser gekannt habe», da er ihn so abscheulich schön malte, daß erstets denselben vor sich sah mit Vorwürfen, und es mag etwas daransein, denn lange sah ich einst Rubens Teufel in der DüsseldorferGallcrie vor meiner Phantasie, und in noch jüngcrn Jahren schütteltemich um Mitternacht mit höllischen Träumen der höllische Proteus— ein Buch, das man vor der Jugend verwahren sollte, wie die^.loMa Sigasa. Der alte Satyr St. Gervais fragte in Gesellschaft:„Wollt ihr den Teufel sehen?" holte einen großen Beutel und fragtewieder: „Seht ihr was?" Nein —

LIr dien.' o'est Is viadls, llit-ü am rexuräans,

Ouvrir" sa dourso ot ns voir r!sn äsäans. *

Die beste Zeichnung des Teufels und die kürzeste bleibt immer dieaus Pirvns Feder:

* sprach cr zu den Gaffenden, das ist doch wohl der Teufel,

Wenn man den Beutel zieyt und findet nichts darin?