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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Französischer Ahnenstolz scheint mir indessen noch immer im geselligenLeben leidentlicher anfzntrcten als deutscher, brittischer und russischer;jedoch vermochte selbst der Mann, der über den St. Bernhard miteinem Heere zog, über Meere und Wüsten, vor dem sich zuletzt eineNation von 40 Millionen, ja ganz Europa beugte, den Stolz desalten französischen Adels nie zu beugen, und wenn nach der Restau-ration Louis XVIII., der so viel Gutes hatte, sich dennoch über laVllarto hinwegsetzte, und Charles X. noch weiter ging, so daß erfol-gen mußte, was wir in den letzten Jahren sahen, wer trägt die Haupt-schuld? Die Emigranten und, was man bei einer so geistreichen Na-tion im löten Jahrhundert am wenigsten erwartete, zum Theil Missio-näre und Jesuiten!

Doch lassen wir den Ahnenstolz der Emigranten, der bald unsernSpott, bald unser Mitleiden erregte, da der Stolz der Itöpubliguound der grnuäo Hation uns Geld und Thränen kostete. Wenn dieGallier im Innern alle die Drangsale kennen würden, die wir Deutschevon ihren Brudern in Uniform zwanzig Jahre hindurch erleiden muß-ten, gewiß würden sie die Hochherzigkeit, Disciplin und Großmuthder Alliirten, die sie Barbaren nannten, bewundert haben. AberNationaldünkel und Unglück schien sie verblendet zu haben wie dieEmigranten, so gut als König Ferdinand VII., der seine Cortes miß-handelte, ohne welche er doch nie Spaniens Boden betreten, ja viel-leicht ganz Europa nicht sobald wieder Freiheit vom Joche des Korsenerblickt hätte. Der Stolz der Revolutionshelden trat plump auf undum so plumper, da sie meist aus den niedrigsten Ständen emporgekom-men waren und sich zum Mangel an Erziehung noch Verwilderungim Felde gesellte; kein Sinn als für Soldatenspiel; man wünschteden alten Adel zurück. Ein gewisser General, vor der RevolutionKutscher, dem ich einst eine Karte von Franken vorlegte mit der Be-merkung, daß er schon aus den illuminirten Flecken, größer oder kleiner,ersehen könne, daß die Nepartition der Contribution von sechs Millio-nen Livres ungleich sei, warf mir meine Karte entrüstet vom Tischemit den Worten: Xous nvous aussi ckss onrtos, und sein gebildeterAdjutant sagte nur ins Ohr: Vos raisous sont bonnes, innis vuu»vutilian, guo nous soiuinss los plus Ivrts! i

Ahnenstolz predigt noch aus den Gräbern seine Schwäche, inden Prächtigen Denkmälern von Marmor, Erz und Gold; Ahnenstolz

> Auch wir bade» Anrtcn. — Ihre Gründe sind gur, nllcin Sie dergcsien, dnsi wirdie Stärkeren sind.