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Feldzug Oberst geworden war, den Orden erhalten hatte und krankbei ihm darnieder lag (man sagte, er habe das Gehirn erfroren, vielkonnte nicht erfroren sein), ließ fast niemand ins Haus, Alles mußtedie tiefste Trauer beobachten, man durfte kaum sprechen, und so fielmein Besuch sehr kurz aus; es war reiner Familieustolz, wogegen derStolz der Mcdiatisirten, die da klagten, „daß sie nnn nichts weiterals Unterthanen seien," und denen die billige Theilnahme an denStaatslasten weniger lästig war, als daß sie nun keine Unterthanenmehr haben sollten und wenigstens von Mcdiat-Unterthanen sprechenzn müssen glaubten, weit verzeihlicher war. Ein gutes Compcndiumüber allgemeines Staatsrccht kann sie vollkommen beruhigen, nndschon ein Blick in ihren Hühnerhof, wo um den aufgeblasenen, einsamdaher schreitenden dummen Puter das Plebcjervolk kräht und schnattert,frißt nnd sauft, als ob er gar nicht da wäre. Es kann auch nichtschaden, wenn Regenten gelegenheitlich einer Reise oder Jagdpartieden Ziehbrunnen vor einer Hütte betrachten wollten, und wie dieleeren Eimer in die Höhe gehen, die vollen aber unten sind, oderauch das Sieben, wo der Staub aufsteigt, das gute aber durchfällt.
XII.
Der Geldstolz.
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Virtus xosd iniminos
Im Gefolge des Ahnenstolzes finden wir häufig Geistesbildungoder wenigstens feinere Lebensart; die Zeiten sind vorüber, wo einHofkavalier, der nachsehen sollte, ob das Thermometer gefallen sei,mit der Antwort zurückkam: es hängt noch an Ort und Stelle; woein Dorsedclmann unter Taktik die Wissenschaft von: Takt verstand,
>-Jbr Herrn und Bürger!
Zuerst für Geld gesorgt, für baares Geld,
Dann gibt sich'« mit der Tugend wohl von selbst,
Tugend und adlig Geschlecht gilt arm noch wen'ger als McergraL.
(Wleland'S Nebers.)