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aber doch bei seinem Regierungsantritt 106 Dukaten Prägen ließ mitseinen! Wappen und Namen. War mir aber doch unendlich lieberals der Hofjude von etwa 50,000 fl. Vermögen, den ich fragte: „Nichtwcchr, der Hofagent N. N. (ein Millionär) hat wohl die meistenStaatspapicre an sich gezogen?" Spöttisch gab er zur Antwort: „Jo,der hat a nit Alles!"
Jener junge Hamburger, neben dem ein alter Herzog von Braun-schweig inkognito im Kirchenstuhl stand und 1 fl. vor sich legte fürden Klingelbeutel, legte eine Dnkate vor sich hin; der Herzog erkannteseinen Mann, legte nun 2 Dukaten hin und steigerte so den Dick-thuer bis auf 12 Dukaten: es klingelte, und der junge Geck gabseine 12 Dukaten, der Herzog aber steckte die seinigcn wieder ein undgab einen Gulden. Diese Prunksucht der Geldbeutel ist gar oft imStreit mit dem schmutzigsten Geiz; prächtige Equipagen und Livräcn,Gärten, Gastmahle, Gesellschaften, und dann wieder geknickt an Hand-werkern, armen Arbeitern und Gesinde. Die gegebene Schmauscreiist vom freundschaftlichen Mahle so verschieden, als Geld von Geistund Herz; Alles was Geld bringt, ist gut: bot stinlconcke vetzo brongbtbot lclinlesnäo goltso;' und ein spekulativer Kopf erhob sich dadurchzum Wohlstand, daß er in den Casss Korkstöpsel stahl so viel erkonnte; und zwischen Kaufleuten im großen, die Schiffe in der Seehaben, und zwischen sogenannten Kaufleuten, die mit Zucker undKaffee, Tabak, Schreibmaterialien und Schwefclhölzchcn kramen, mußein so großer Unterschied sein als zwischen Personen, die zu höhererBestimmung schon erzogen sind, und zwischen Glückspilzen, die immerstolzer sein werden als jene; sie werden ungenießbarer als sie vorherwaren, wie Viele, die Orden erhalten und Von werden, währendmanche Reiche erst recht genießbar werden, wenn sie in Unglück undNoth gerathen sind und zum ersten Mal fühlen, daß auch der reichist, der zu entbehren versteht.
Geld regiert die Welt, Gut macht Muth, oft Ucbcrmnth. undArmuth ist arm an Muth. Ist ein gewisses Sümmchen beisammen,wcrdenManche erst recht wackere, ehrliche Leute: virtus xost uumuios;'und da Geld rund ist, bestimmt, von einer Hand in die andere zurollen, so muß auch der Weise sagen: Suporüua nou nocont. " Deralte Satyr Simonidcs antwortete schon auf die Frage: Jst's besserreich oder weise zu sein? —„Reich; denn ich sehe die Weisen vor der
, U-beEUaeS^-i,U.' Ningrnd-S Geld. — ' Nach dem Geld die Tugend. —