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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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wollten über ihre Beschränkung auf die alten Grenzen des Staatesder Bourbons und das Ende des granä ompiro und ihres omgorour,der ganz Europa despotisirte, aber niemand mehr als seine ihn be-wundernden Franzosen. Ich bin überzeugt, wäre Morean bei Dres-den nicht gefallen, kein anderer Mensch hätte die Franzosen bei Leip-zig besiegt als Morean, kraft ihres nationalcitcln Satzes: „Franzosenkönnen nur durch Franzosen besiegt werden." Ein französischer Kam-merdiener, gegen den ich wegen seiner Arroganz kälter war als gegendie Livröe, vergaß Alles, als 1793 Dnmouriez an den Hof kam; erstürzte in mein Zimmer mit dem Frendengeschrei: vuinourior: sst lä INoch eigener und komischer äußerte sich der spanische Patriotismus imSncccssionskriege, wo die Freudenmädchen Madrids sich nach demportugiesischen Lager verfügten und 6000 Soldaten zu Tode pfefferten.

Deutschland und Alles, was zu den germanischen Stämmen gehört(Schweizer und Niederländer ausgenommen), scheint im geraden Gegen-theil nationallächerlich sein zu wollen, daß es ohne Nationalstolz nichtslieber bewundert als das Ausländische, und solches nachahmt, nichtbloß französische Moden, und sich durch Demuth sogar lächerlich machtim Auslande. Wenn wir z. B. an einen Mönch denken, Luther, undwieder an einen andern Mönch, Paul Sarpi, wie beschämt müssenAndere dastehen? Der Hang Israels, fremden Göttern nachzuhnren,kann nicht stärker gewesen sein als unser Hang, fremdes Verdienst zuüberschätzen, der sich selbst so weit erstreckt, daß wir die elendestenfremden Bücher übersetzen zu müssen glauben. Wir glauben unsernLaudslcuten zu schmeicheln, wenn wir sie Ausländern an die Seitestellen, die oft unter ihnen stehen, wie Robertson, Hume und Gibbonunter unsern Schlözern, Spittlern und Müllern; vielleicht ist auchThümmcl über Sterne. Es ist keine Nationaleitclkeit, die Deutschenfür das gutartigste, edelste Volk Enropens zu halten; das fleißigste,genügsamste, zahlreichste und ruhigste Volk ist c§ einmal gewiß. Gott,warum hatten wir nicht zu rechter Zeit Nationalstolz und Einheit, sowären wir eine Nation geworden, die erste, mächtigste Nation Euro-pcnS; eine Nation! Ich möchte bloß darum in hundert Jahren etwawiederkehren, um mein Volk als Nation zu sehen, oder von einemdeutschen William Pitt zu hören. Der große patriotische Staatsmannund Redner sprach wie Sokrates mit seinen Freunden in den letztenStunden von Politik, drückte sterbend Lord Camden die Hand undrief: „o äsnr 6ainäen, savo IN^ oountr^I" *

* Theurer Camden, rette mein Vaterland!