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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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höchstens noch als Dachs gebraucht werden konnte, und nur einmalseine Schuldigkeit nicht gethan hatte, als ein Hase mit acht Läufenkam, vier nuten und vier oben, mit denen er wechselte, und so wieAntäus immer neue Kräfte bekam; der Wolf, der, über den Reisendenhinwcgspringend, das Pferd anfiel, und den Münchhausen so langesich ins Pferd hineinfressen ließ, bis er, wie das Pferd zuvor, imGeschirre stack, und er so mit dem Prächtigen Wolf in den ersten Gast-hof Petersburgs fuhr. Wirkung macht gewiß der silberne Hirnschädeldes Generals, der nie betrunken wurde; denn wenn er Anhäufung derDünste merkte, lüftete er den Hirnschädel; der Uebcrrock, der, voneinem tollen Hunde gebissen, nnvermuthet in der ganzen GarderobeHändel machte; der lange Zopf, niit dessen Hülfe der seltene Reisendesich und sein Pferd aus dem Moraste zieht; die fcstgcfrorcuen Tönedes Waldhorns, die hinter dem Ofen Plötzlich aufthaucnd sich hörenlassen; der Kutscher, der mit seiner Peitsche ein ganz leserliches S. K.in der Luft bilden konnte, und die Stimme vom Himmel, als derReisende einem armen Erfrorenen seinen Mantel zuwirft: „Hol michder Teufel, Münchhausen, das soll dir nicht unvergolten bleiben!"Sonderbar bleibt es, daß der Mann, der wahre Wunder that, beiseiner Frau um Quatcmber handelte; sie muß noch ganz jung undunschuldig gewesen sein, da sie ihn fragte: „Wie viel Qnatemberkommen denn auf die Nacht?" Selbst bei seiner feierlichen Beerdigungkonnte Münchhausen seine Streiche nicht lassen; das Volk rief: „Eslebe Münchhausen!" und der Todte richtete sich auf und antwortete:„In Ewigkeit!"

Unter aller Kritik sind die Reisen und Abenteuer des Freiherr» vonMnnchhansen des Jüngeren 1812; Nr. Bockshorns Reise nach Liigcn-feld (1791), die über Plaudcrfcld, Klatschhausen, Weibcrmanl, Frau-bascnberg, Hcchlingcn, Prahlhänsen, Versprechnngsseld, Ehrabschnei-duugsschloß, Rezcnscntenthal und den See der faulen Fische nachLungcnfcld, Halunkendorf und Hospital geht, hat einzelne nicht üblePartien; und der italienische Reisende darf sich neben ihn stellen, dervon der Tiber erzählte, daß sie eine wahre Limonade sei, denn siefließe durch lauter Citroncnwäldcr, die Citronen fielen häufig insWasser, und von dein Süßholze, das man brenne, fiele ohnehin beider Wasserfracht so viel ab, daß die Citroncnsäure dadurch gemildertwerde. Wie schön nimmt sich dagegen unser alter Mandelslohe aus,der in seiner orientalischen Rcisebcschrcibung eine Rubrik hat: „Dinge,die ich nicht glauben kann!" Das bekannte Gedicht: „Denkwürdig-