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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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näher kennen zu lernen. Leute, die ihr Geld ohne Beutel nur so inder Tasche haben, wie Friedrich seinen Spaniol, pflegen freigebigerzu sein, als die mit den schönsten Börsen; das Geldnetz windet sichauch gerne um Hand und Herz, und es sollte mich freuen, wenn dieErscheinung, daß Damen keine Geldbeutel mehr stricken (Tabaksbeutelauch wenig mehr), ein Zeichen größerer Liberalität sein sollte. Oderkäme es gar von Geldmangel? Nun, das Gute schleicht immer nebendem Bösen, so werden vielleicht dafür Socken gestrickt, und der Geld-sack bleibt dennoch, selbst im verjüngten Maßstabe, das Gewicht ander Weltenuhr, an der das Frauenzimmer nur die Unruhe ist.

Wer mit wenig froh ausreicht ohne Geiz, ist hienieden schon einHalbvollendeter; der einzige edle Geiz bleibt der Zeitgeiz, und Oeko-uomie ist eine Tugend, die unserer Zeit doppelt zu einpfehlen ist, zu-mal wenn ein tüchtiger Finanzmann hinter Büsch gerathen sollte, derda lehrt, daß zehn Prozent des Geldauskommcns eine billige Abgabesein dürfte, die selbst Großbritannien noch nicht zahle, und Frankreichvielleicht nicht sechs Prozent. Geiz und Verschwendung sind die Ex-treme der Consumtion; jener ist eine Erwerbung ohne Zweck, dieseeine Consumtion ohne Zweck; Oekonomie liegt in weiser Mitte. EinDreibätzner ist wenig, aber wenn man gerade keinen hat und docheinen braucht, wieder viel. vekoionto peounia ckoüoit onnio, * undDr. Luther, der auch nie reich war, reimte in seiner liebenswürdigenLaune:

i)ai Qvll bukst iu uuininis,'

Dem hilft nix, daß er frumm iS.

» Ist der Beutel dir leer, fehlet dir Alles zugleich.

» Wer kein Geld hat. —