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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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Diogenes, der Hund, war unter den Griechen wohl der berühm-teste Bomnotist, oder der Närrische Sakrales, wie er auch hieß;feinerer Art waren Aristipp, und unter den Römern Cäsar und Cicero;der Ritter Eutrapelus, Vertrauter des Antonius, hatte sogar seinenNamen von seinen Bonmots. Hannibal, als er der Römer Heer zuCannä anrücken sah und Giscvn über die Menge staunte, sagte:„Weißt du, was noch erstaunlicher ist? Keiner heißt Giscon." Dieseseben nicht besondere, aber seltene Bonmot, weil es karthagisch oderpunisch ist, durchlief das Heer; Alle lachten voll Muth, denn ihr Feld-herr konnte doch nicht wohl scherzen im Augenblicke der Gefahr, wenner Gefahr gesehen hätte.

Gar Viele haben sich schon durch Witzworte gerettet, wo Leib undLeben auf dem Spiele stand, von den Tarenter Jünglingen an, dievor Pyrrhus Zelt übel von ihm sprachen und im Verhör antworteten:„Hätten wir noch mehr Wein gehabt, wir hätten dich gar getödtet,"bis zum Abbä Maury, der bei dem Todesgeschrei der Sansculotten ä Inlantorno! L In lanterns! besonnen erwiderte: Not» vsrriex vousinioax? ' und den tollen Fischweibern, die ihm nachjubelten: Iw olsrgäost 1..., und denen er lachend sagte: lilaio savsr gu'ou u'sn rasurtxas. 2 Selbst König Georg I-, den ein holländischer Wirth mit seinerPrellerei Z, 200 st. für wenige Eier böse gemacht hatte, zahlte lächelndauf dessen Bemerkung, „daß zwar Eier in Holland nicht so selten wären,aber Könige," und so auch die Herzogin von Cumberland bei einerähnlichen Prellerei in der goldenen Gans, versicherte aber: „daß sienur Einmal des Wirths goldene Gans gewesen sei." Beide kamennie wieder, was sich auch deutsche goldene Gänse merken können, nebengoldenen Adlern, Löwen, Ochsen und Engeln.

Ein glückliches Bonmot hat schon oft zum Zweck geführt. JesuSselbst wollte das Töchterlein des griechischen Weibes nicht heilen: „Esist nicht fein, daß man den Kindern das Brod nehme, und werfe esvor die Hunde," sagte er, aber die Antwort des Weibes: „Die Hünd-lein unter dem Tische essen ja auch die Brosamen der Kinder," ent-waffnete ihn, er heilte um des Wortes willen. Galiani, einer dergrößten Witzgeister seiner Zeit, um den man sich in Gesellschafter»riß, sandte in seinen dürftigen Umständen dem Papst Benedikt XIV'eine Lavasammlung mit den Worten: „Mache, daß diese Steine Brodwerden," und erhielt ein Canonicat, sowie jener Kandidat eine Pfarre,

* An die Laterne! — Aber werdet Ihr deßhalb besser sehen? — 2 Die Pfaffen sindf . . . — Ihr wißt, daß man davon nicht stirbt.