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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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ein Witzwort lieber ist als trockene Wahrheit, und Schmeichelei lieberals Belehrung, die sich Zeit nimmt und auch Zeit braucht.

Die französische Nation und Sprache ist ganz geeignet für dieseArt Witz, und daher wirkt er auch so schnell und so mächtig, wie derSuPPlicant, der dem König nur zwei Worte sagen wollte, und dahervorgelassen wurde; er überreichte nur ein Pensionsdekret: 8iro, siz-us2 ! i Mitten im Schlachtgewühl brach Alles in unbändiges Gelächteraus über den Gascogner, der einem Pardonrufenden zurief: vsrusnckeztont, Llonsieur, nisis xonr Is, vio, xgg ino^on!^ und Danton sagtenoch auf der Guillotine, da seine Todesgenossen ihn noch einmal um-armen wollten: „Warum? In einem Nu kommen alle unsere Köpfeohnehin zusammen in diesem Sack." In den Armeen herrschte stetsauch vor der Revolution die Freiheit des Bonmots bei dem bestenSubordinationsgeist unter tüchtigen Anführern, und selbst währendder Verwilderung in der Revolution. Als der Strick, an dem einaltes Weib aufgeknüpft werden sollte, zweimal riß, und eine Stimmeerscholl: Lllo ost impsuckublo ! ^ lachte Alles, man gab sie los undsammelte Almosen. Monsieur d'Eprsmenil hatte sich der Vereinigungdes Adels mit dem dritten Stande auffallend widersetzt, der Pöbelwollte sein Haus niederreißen, da trat ein Bürger auf: tzu'uller:vorig tsiro, orto^eirs? bruler la nraisoir cks Uousreur? ells «ppartieutL sss orösirorors; Irri iuömo?(il ost voirärr; sog euksus? ellog ussont pas ü Ini; gn tsinruo? all, olle ost xour tous; man lachte: luil>riüer»is-zs la oervslls, oo soruit pouckro xsrckno! ^ Der Pöbel ließsich mitten in seiner Wuth durch Bonmots besänftigen.

Friedrich und Joseph waren wohl im Vaterlande die berühmtestenBonmotisten, und dies ist ihr geringstes Verdienst, sie ertrugen auchGegenbonmots, waren also auch da groß; Einnahme und Ausgabestand überhaupt bei ihnen im Verhältniß. Charakteristisch war es vonFritz, daß er sich so gerne an der Geistlichkeit zn reiben suchte (wasJoseph wohl wußte); so sagte er dem Bischof von Ermeland: „UnterIhrem Mantel hoffe ich doch ins Paradies zu wischen." — „Schwer-lich !" sagte der Bischof, der zwei Dritttheile seines Einkommens ver-loren hatte, „Euer Majestät haben meinen Mantel zn sehr beschnitten."— „Glaubt Er, daß Er selig werde?" fragte er einen Landprediger.

1 Sire, unterzeichnet. — 2 Mein Herr, verlangen Sie Alles, aber was das Leben be-trifft, so kann ich nicht helfen. — 3 Sie ist unhängbar.— 4 Was wollt Ihr thun, Bürger?das Haus des Herrn verbrennen? es gehört seinen Gläubigern; er selbst? er ist verkauft;seine Kinder? sie gehören nicht ihm; seine Frau? sie gehört Allen; wollte ich ihn vor denKops schießen, so wäre das Pulver verloren.