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und Passcratus lobten den Esel und das Tlibil,' Scaliger die Gans,Marcianus den Rettig, Majoragius den Koth, Calcagninus den Flohund Hintern, Heinsius die Laus, Scribanius die Fliege rc> Sallengersschrieb ein Llogo äs I'ivresss, Mercier I'slogo äu pst ete. - Mußman da nicht lachen, wenn man mit Lobreden auf große und berühmteMänner, auf Frau und Kinder knausern will? Großen Ruf hatteeinst Erasmus „Lob der Narrhcit," dem ich nicht beitrctcn kann, aberdas Wogs eines Unbekannten, das mir ziemlich unbekannt zu seinscheint, will ich als ganz zeitgemäß empfohlen haben, ob es gleich schon1788 erschienen ist: l-llogs äs I'inipertiuenos! ^ Er vergaß unter denImpertinenzen jene Ana aufzuführen, weniger Eseleien (Aneries) alsPrellereien. Wir haben auch ein Woge äs Ljuslgue-eüoss äeäig ützuelgo'an, und lülogs äs Itisn äeäiä L korsonns ^ —
Vsn8 un Ueu äu druit ret!rö,
Oü pour peu, <^u'on soiiOn peut trouver, <^ue tout alionäe,Sans Ainnui-, sansLxempt 6s touts passivu
äe ^ou!s ä'uilv p3ix prokonäe,
Lt xour iri'assurei' äu seul Iiien,tzue I'ori äoit estimer au ruouäe,1'out ee que je n's! pas, ^e eoiupts1?oul- R!eu! ^
OornavLi ^mpliitlieatrum 8api6ntiL6 ^oeo-ssrlao. Hanau 1619.Fol., das ich aus Wielands Büchersammlung habe, hat viele jenerImuäes, und auch das Lob vieler Thiere und Pflanzen, mehr natur-historisch als witzig, und darunter ist auch Vulpss solrolnstious, vulgoSchulfuchs, selbst deutsche Lobreden, z. B.: „Von des Esels Adel undder Sau Triumph, der Niemand — Flohhatz, Weiberkratz, Flohstraußmit der Laus," und mitunter auch Schweinereien, z. B. das Heilmittelgegen das Podagra. Gar nicht übel sind die neueren Glimpf- undSchimpfreden des Momus, Winterlhur 1797. 8.; aber die neuerenWerke eines Magdeburgers, Herrn Florestin: Kaleidoskop, Anti-hypochondriacum, Musarion und Komns, 1825—1826, die noch über-dies alle vier die Prädikate humoristisch-satirisch-komisch ander Stirne führen, haben mich nicht wenig getäuscht. Wahrlich, mit
r Nichts. - - Lobrede des Rausches — des F.... — s Lob der Unverschämtheit.
— < Lobrede von Etwas, Jemanden gewidmet. — Lobrede des Nichts, Niemand gewidmet,s An einem Ort, wo mich kein Lärm umschwebt.
Wo man mit wenig, wenn man massig, lebt.
Sogar den Ueberflnß sich schaffen mag.
Genieß ich sonder Ehrgeiz, sonder Liebe,
Befreit von aller Leidenschaften Triebe,
Den tiefsten Frieden ganz gemach.
Und daß dies cinz'ge Glück mir sei beschert,
Das man in dieser Welt hochschätzen kann,
DenU ich: Was mir nicht zugehört,
Geht mich nichts an.