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wage, als der Gegner, und dieser umarmte ihn; schon in den Heraus-fordcrungen auf Leben und Tod liegt immer noch das tröstliche WortLeben.
Ionng spielte einst die Flöte bei einer Spazierfahrt anf der Themse.Er steckte sie gerade wieder ein, als ein Offizier nahte und verlangte,daß er fortspiele. „Ich spiele bloß zu meinem Vergnügen." „Ichwerfe Sie in die Themse, wenn Sie die Flöte nicht auf der Stellespielen." Aoung gehorchte um der Gesellschaft willen, forderte ihnaber auf morgen. Sie standen einander mit den Degen gegenüber;Moung aber zog noch ein Pistol. „Was? »vollen Sie mich Meuchel-morden?" „Nein, aber Sie sollen ein Menuet tanzen, sonst sind Sieverloren." Der Offizier tanzte. „Sie haben mich gestern gezwungenzu spielen, ich Sie heute zu tanzen, wir sind quitt;" sie wurden Freunde.So forderte einst ein Hauptmann mich wegen einer Neckerei. „Mor-gen schlagen wir uns." — „Gut, ssria in errmtinuin." r — „MeinenSie, ich scherze?" — „Nicht? gut, wenn wir die Sache bcschlafcnhaben; ich habe auch Hauptmannsunisorm zu tragen die Ehre gehabt,da ich aber darin bloß Dinte vergossen habe, so werde ich morgeneinmal Blut vergießen." Mau lachte, zuletzt auch der Haupimaunund bot mir die Hand.
Sanftere Sitten und größere Geselligkeit, Aufklärung und richti-gere Ansichten von einer Unsitte aus ganz andern Zeiten, das Beispielanerkannt tapfkrer Männer, die Herausforderungen abschlugen, dieUeberzeugung, daß ein guter Fechter darum noch lange kein Held undtapfer sei, noch mehr aber, daß es keine Schande sei, um Verzeihungzu bitten, haben bereits mehr gewirkt als die strengsten Gesetze. Vir-ginicn setzte Todesstrafe auf das Duell; es half weniger, als dasweisere Gesetz, das die Duellanten für Wahnsinnige erklärte, dieum Kleinigkeiten oder Meinungen willen, die der Staat selbst dulde,sich herumschlügen, und für verlustig aller Stellen, und sie unter Vor-mundschaft der Obrigkeit stellte. Ich glaube, wir brauchen nicht ein-mal solche Gesetze, selbst in Frankreich nicht. Schon Mirabcan lehnteviele Herausforderungen der Aristokraten ab, ohne die Achtung zuverlieren, notirte sie aber, und das that er auch bei der eines Gardedu Corps. „Sehen Sie," sagte er, „Sie werden lauge warten müssen,ihre Nummer ist 67!" Schwerlich wird man jetzt noch in einem Cafövon einem Unbekannten verlangen, daß er sich wegsetze. „Warum?"— „Weil Sie stinken." — Jener forderte. „Ueberlegen Sie wohl: er-i Das Ernste auf morgen.