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Von dem wackern Anson erzählte die Welt: Anson ist nm dieWelt aber nicht in der Welt gewesen, und Tavernier antwortete aufLudwig XlV. Frage: „Warum wählten Sie Ankönne in der Schweizzum Wohnsitz und nicht Paris?" — „Ich liebe die Freiheit!" Pre-diger Schulz zu Mlsdorf wurde berühmt, nicht durch seine Sitteulehrefür alle Menschen, sondern weil er predigte im Zopf. Auf manchenGelehrten hat man in großen Residenzen mit dem Finger gezeigt, daßer angefahren kam mit einem Fiacre und nicht in einer Remise; zuWien will ich es Keinem rathen, nach gewissen Knnstgallericn undGärten zu Fuße zu kommen, wenn er nicht niit einen: Dukaten oderwenigstens mit Augengläsern seinem Ueberrock rottet' zu geben weiß.Hier, wo so Viele nicht auf zwei, sondern auf acht und noch mehrFüßen durchs Leben wandern, machen Laoroo, enbriolets, votturss,SanipsZes oto. -einen wesentlichen Unterschied. Sieht der Kutscher wieeine Vogelscheuche, und die Pferde wie wandernde Gerippe aus, sohat der arme Fußgänger nichts zu besorgen; rollt ein Cabriolet vor-über die Peitsche nachlässig über das Vorderleder hangend, so ist auchnichts zu besorgen; aber ist die Peitsche auf dem Rücken des Pferdes,dann drückt euch in die Ecke. Eine bürgerliche Kutsche ist selten zufürchten; aber gnrs,? die hochadeligen; schon die Pferde tragen dieNase hoch in der Luft. Und nun erst Gesandtschastsequipagen! Sierennen eher Mensch und Vieh über den Haufen, als daß sie dasWohl Europens um eine Stunde verspäteten. Die Schriftsteller überGesandtschaftsrechte haben dieses Recht vergessen, und am aller-gefährlichsten sind die reitenden Gesandten, die jungen Adjutanten oderLegationssekretäre.
So wie die innere Gediegenheit der Geisteswerke der Alten denneueren fadesten Meßprodukten nachstehen muß, weil ihnen der schoneStil fehlt (Stil ist, wie bei Damen die Moden, die Hauptsache), soruft der Weltmann dem seine Meinung mit Beweisen belegen wollen-den Gelehrten zu: L.Ü, js ns vsnx x--s gu'on ms xrouvo." Der An-stand ist so hoch kultivirt, daß selbst der Henker einem ungebcrdigenPatienten sagte: „Es ist nicht genug, mein Herr, daß man geköpftwird, man muß sich auch dabei zu benehmen wissen." Unsere hochver-feincrte Zeit hat sogar eine Menge überzuckerter Terminologien er-funden, und in unserem langen Kriege ging keine Kanone verloren,sie blieb bloß aus Mangel an Pferden stehen; man floh nie, sondern1 Glanz. — ^ Aufgeschaut! - » Ich will nicht, daß man mir beweist.
DemokriioS. VIII, ^