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lieben, reden und gehen müsse, wie andere Menschenkinder, was derWahrheit und dem Verdienst den Eingang erleichterte; aber da nachdem westphälischen Frieden sich auch die Könige Majestät beilegten,die bisher mit Jhro Königliche Gnaden zufrieden gewesen waren, trotzihrer Theologen, die anf eine nicht gewöhnliche, vernünftige Weisedas Wort nur von Gott gebraucht wissen wollten, und man Alles mitMajestät salzte und pfefferte, die ungeheuerste Scheidewand zwischenFürst und Volk aufstellend, so entfernten sich beide von einander zumunendlichen Jammer des Landes. Im Uebel selbst lag jedoch Hülfe,wie in der Uebertreibung der Complimente der freiere Ton. GescheiteRegenten fanden, müde, den Galarock immer mit sich zu schleppen,sich selbst freier im gewöhnlichen Rock, und ihre Popularität gewannmehr Herzen als ihre Majestät; sie glaubten auch in PrivathäusernWohnen zu können und den Mantel Carls des Großen nur umlegenzu müssen bei feierlichen Gelegenheiten.
Wir lachen über den Tataren - Chan, der nach eingenommenemPferdemilch- und Pferdefleischmahl allen Uebrigen die Erlaubniß zuertheilen gernht, nun auch zu tafeln; wir lachen über den Negcrkönig,der jeden Morgen seinem Bruder, der Sonne, die Tabakspfeife bietetund den Weg anweist, den sie wandeln soll; wir lachen über den Hofzu Bantam, wo man seine Freude über ein gutes Mahl durch Rülp-sen bezeugt, der König zuerst, dem dann der ganze Hos nachrülpst;Wir lachen über den Fürsten von Nutka, der den von Cook hinter-lassenen Mörser von Messing im schönsten Glanz vor sich Hertragenläßt; wir lachen über Poulahoh, König der Freundschaftsinseln, dernicht i» Cooks Kajüte wollte: „Soll ich Leute über meinem Kopfehernmtraben lassen?" wir lachen über alle Morgenländer, die es fürgroß halten, niit ihren Fürsten nicht durch den Mund, sondern durchein Sprachrohr zu sprechen; aber wenn diese Völker so reisten wiewir und das Glück hätten, so viele Reisebeschreiber zu haben als wir,würden wir ihnen nicht auch zu lachen geben?
Gewiß lachten sie über König Philipp II-, dem die Etikette vor-schreibt, in welchem Anzüge er seine nächtlichen Besuche bei der Köni-gin abzustatten habe, in Pantoffeln, schwarzem Mantel, in der Rech-ten den Degen, in der Linken eine Laterne und unter den Armeneine Bonteillc Wasser, die keineswegs zum Trinken bestimmt ist; sielachten über Philipp III-, der mit dem Tode ringt, aber sich nicht ge-traut, ohne den Obcrhofmcistcr eine furchtbar erhitzende Kohlpfanneentfernen zu lassen; über seine Gemahlin, der die Oberhosmeistcrin