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aus der Bürgerwelt. Ehrengeistlichkeit hatte hier am wenigsten Streit,sie hatte den ersten Rang, da sie sich ja bloß mit dem Göttlichen be-faßte; aber Juristen und Aerzte balgten sich, und nicht alle Großenentschieden, wie jmer: „Das Gebot, Du sollst nicht stehlen, geht vordem: Du sollst nicht todten," und der Hofnarr commentirte: „Juri-sterei ist lox, Medicin ars, r wie soll denn lsx hinten und aro vorngehen?"
Die Etikette verirrte sich selbst in niederere Sphären als Höfe,und wer bei dem vordersten Diener des Herrn und des Landes in denweiland kleinen Monarchien etwas zu suchen hatte, that wohl, zuvorbei dem Kanzleidiener nach der Etikette zu fragen, und wenn er denHosrath zum Geheimerath und recht viele unterthänige Worte undKnixe machte, so war seine Sache so gut als gewonnen; Hochwohl-geboren und Wohlgeboren, Besuch, Glückwunsch, Gedicht, gehörigerAbstand der Unterschrift eines Briefes, feines Papier, Siegellack oderbloße Oblaten, Umschlag oder keiner um den Brief, konnten großeDinge thun bei Schwachköpfen, und Leutchen roZILs oomins nn xa-xisr äs masiguo. ^
Etikette herrschte sogar auf Dörfern, wo es weniger zu sagenhat als an Höfen, zur Zeit, wo man noch Monarch und Staat fürsynonym nahm, wie Louis XIV. Das Casino ist der Brunnen; wäh-rend sich das Wasser im Gefäße sammelt, ertheilen die Damen Audienz;aber die Etikette will, daß man dem Chapeau dabei den Rücken drehe;gut, daß die Mädchen so gut als das Krokodill sehen, was im Rückenvorgeht; ist also das Gefäß voll, so setzt es ihr der Anbeter auf denKopf, und diese Galanterie ist mehr als ein Händedrnck der feinerenWelt. Und dann die Kommnächte? Aber das ist ein erbärmlicher,dummer Bube, der zur Hausthüre hereinkommt; eine Leitet oderStange vertritt die Stelle der Amorsflügel, und ein ganz vollendetergalanter Dorfritter klettert zum Dachfenster herein wie ein Kater.
c Gesetz. — Kunst. — r Leute, die so nach der geraden Linie sind wie ein Notenblatt.