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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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Gegentheil sich denken muß. In den alten Friedensschlüssen zwischenSchweden und Polen sind ausdrücklich nach dem xlsnns titulus dieserKönige drei st eastsra ' stipulirt, und so gab denn eine Reichsstadteine Bittschrift uneröffnet zurück, weil auf der Adresse nur zwei steastsra gesetzt worden, da sie doch seit unsürdcnklichen Zeiten undwohlerweislich dreifache st sastsra gewesen sei. Kanzler von Ludwigsetzte auch seinem langen gelehrten Titel st oastera noch bei, daherhieß lange sein Gartenhänschcn st oastera.

In Goslar hieß der Sprecher der Gemeinden und Gilden „ge-meiner Worthalter," was ihm doch zu gemein schien, und er nanntesich Stadtworthaltcr; darüber entstand ein Reichsprozeß, der aber zumNachtheil des Stadtworthalters ausfiel. Pastor Götze zu Hamburgzelotischen Andenkens, nannte sich Hanptpastor, trotz der Behauptungseiner Kollegen, daß es Pastor an der Hanptkirche heißen müsse; erblieb aber bei dem schöner klingenden Titel, wie jener Bürgermeisterbei dem, Eure Wohlweisheit, obgleich der Rathsdicner, der den Herrnin allen Bierhänsern und Kcgelspielgärten vergebens gesucht hatte,ausrief: „Ich habe Eure Weisheit den ganzen Tag gesucht, aber nir-gends finden können." Ein anderer Bürgermeister konnte nie böserwerden, als wenn man Bürgermeister sagte oder schrieb; dasschnarrende R schien die ganze Grundlage seiner Würde zu sein. O,ihr wäret übel berathen, ihr Römer, eure Consnles waren alle ohneR! Cäsar, Scipio, Pompejus hießen schlechtweg so, die Briefe endetenmit einem Vsts," und wir können oft vor lauter Devotion, Gnadenund Untertänigkeit kein Ende finden. „Titus war die Lust seinesVolkes," sagten die Alten, wir aber: „Jhro römisch-kaiserlich-könig-liche Majestät geruhten allergnädigst die unaussprechliche Lust undhöchst entzückendste Freude Höchstdero allcrunterthäiiigster treugchor-samster Unterthanen zu sein;" selbst harte Strafen werden allergnä-digst verhängt, und so und so viel Steuern allerhuldreichst ausge-schrieben. War es nicht toll, daß man dem kleinsten Reichsgräfchen,das man von einem dummen Streich abhalten wollte, schrieb: »6sl-sissimi Llemsntissimi b erleuchtetem, gnädigem Ermessen stellen wires untertänigst anheim, ob nicht rathsamer u. s. w." Das Maxi-mum ist aber doch wohl die Grabschrift zu Padua von 170«:

t Voller Titel u. s. w. — ' Lebe wohl. — » Des Erhabenste», Allergniidigsten.