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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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daß es keine edlere Benennung gibt, als den Titel: Ehrlicher, recht-schaffener Marn; er lebt ganz seinem Beruf: seine Werke folgen ihmnach; aber wahrlich! unsere Titelkrankheit scheint mir klimatisch zusein wie das deutsche Phlegma. Der Sultan hat dem Militär dielinke Hand geg:ben, als die der Degenseite, dem Gelehrten die Rechte,weil sie die Feder führt. Das geht bei uns nicht; wir wollen alsoalle Titel- und Rangstreitigkeiten schlichten, wie sie Carl V. zu Brüsselschlichtete: „Dir größte Narr kommt zuerst!" Lichte die Anker, Se-bastian Brand, dein Narrcnschiff hat seine volle Ladung!

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XI.

Die Satire.

Das Lachen muß die Feierstunden kürzen.Und Scherz und L>pvtt und frohe Laune würzenDen unverfälschten Labewein.

Des Iokusstabes Schellen müssen klingen,

Der Satyr selbst mag seine Geißel schwingen.Nur darf er niemals boshaft sein!

Satire, Lustspiel und komischer Roman spielen Haupt-rollen in der Welt des Momus, daher wir sie an üstail betrachten,aber suchen werden, das trockene literarische mit dem Reellen zu mi-schen, so daß meine verehrten Leser, die nicht gerade Gelehrte vonProsession sind, — die Pedanten, die mehr auf recht viele Citate sehen,als auf den Geist eines Werkes, wozu sie sich nicht zu erheben ver-mögen, denke ich, sollen ausgestorben sein — weniger Langeweilehaben sollen, als sie wahrscheinlich bei Flügels komischer Literaturhaben würden, die nicht einmal das ganze Gebiet des Komus umfaßt.Das Werk werden die, vielen Lesern wohl noch weit interessanteren,Gegenstände, die Nationen, die verschiedenen Stände der Gesell-schaft und das Niedrigkomische schließen.

Moral und Satire haben nur einen Zweck: Besserung undWarnung vor Thorheiten und Lastern; beide sollen sittliche Bildung

r Gib dem Narre» seinen Titel und laß ihn gehen!