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Lapithen, Cyklopen, Polypheme rc. Der Adel gab es ihm wieder heimirnd nannte ihn nicht mehr Frischlin, sondern Frosch lein. *
Bebel, sein Landsmann, hatte gleichen Witz, aber ein glück-licheres Geschick; er hatte um das Latein gewiß so viel Verdienste,als Reuchlin um Hebräisch und Griechisch, war ein guter Dichter,und als Satiriker hechelte er schon vor Luther die Pfaffen derb, weni-ger in seinen §aostias, als in seinem Irinwxbus Xoneris. In die-sem Stachelgedicht von sechs Gesängen versammeln sich alle Ständeunter den Fahnen der Venus, selbst Päpste, Mönche und Nonnen;die Weiber sind weit eifriger im Dienste der bong, von; die Tugendwird besiegt, aber der Himmel schickt Plagen aller Art, bis er end-lich, erweicht durch die Fürbitte der Heiligen, sich erbarmt und be-gnügt, Kleidern und Leibern das Kreuz aufzudrücken, und in denJahren 1501—1503 glaubte man allgemein an diese Erscheinung.Viel Aehnliches mit Bebel und Frischlin hatte der neuere ProfessorTübingens, Plouquet.
Die allerbeste der vielen Satiren auf Mönche, aber auch dieneueste, voll Witz und Laune und kurz, ist: Borns älonaobologiamstkoäo lrinuassua 1783. 4. Kaiser Joseph schützte den geistvollenMann, und so schrieb er auch noch vsksnsio xbvsiopliili und Lnu,-tornia ruonaobi und scalpirte seine Opfer. Man lachte zu Wien wieim Reiche, ja selbst zu London sich halb krank über Borns Xnimalantbroxomorgbuvl, ouvnllatnw, novtu ezulaors, sitiens, und seinenUonavbus vaxuoinns, inosssu ignavo, tuvis torva, siinias, sutxro ritti-uis, ockorsw tstrunr sxurgsns, voraus st bibsus viuuia, surum stargsutuiu non tguAsns, sock gectioulos, tunioa rspliogtg gbsgus iiu-xsckiwsnto oa00,08 st miugeus, auuui laus gbstorgous. ^ Born, dergeschickte Natur- und Bergwerkskundige, der die Bemerkung durchausnicht bestätigte, daß auch gewesene Jesuiten stets noch dem Orden an-hingen (eher wohl aus Furcht als aus Ehrfurcht), und das trefflicheNaturalienkabinet Wiens ordnete, war der witzigste Mann Wiens,und Laune und Frohsinn verließen ihn nie, trotz seines leidendenKörpers. Früher schon schrieb er dieStaatsPcrrücke, und seineIronie gegen die Freimaurerfeinde unter dem Namen Peter Hell,und Schlötzer nahm ihn als Ernst in seine Staatsanzeigcn auf (IX,
* Der niedere Adel, der zahllos war, mutz es doch arg gemacht haben, denn unserealten Satiriker bezeichnen ihn gerne mit vier H: Hengst, Hund, Hure, Hölle!
t Thier in Menschengestalt, in der Kutte, zur Nacht heulend, durstend. — Kapuzi-nermönch von trägem Gang, rauhem Gesicht, dem Satyr, Affen ähnlich, stinkend. Allesverschlingend und sausend, Gold und Silber nicht berührend, sondern die Läuse u. s. w.