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XX.
Fortsetzung und Schluß.
Alles, was schön ist, gehört zum Gebiete des schönen Geschlechts,folglich auch die Gabe des Stachelwitzes und die Gabe, die Gesell-schaft aufzuheitern; daher Damen sehr gerne da sitzen, wo die Spöttersitzen; ein Einfall ist ihnen baare Münze, mit deren Werth es nichtso genau genommen wird; sie lieben alle Lsxrit, Geist aller Art.Niemand scheint mir spottsüchtiger, als Damen ck'un oertaiasie waren einst galant, daher wissen sie Bescheid; sie möchten es nochgerne sein, daher ihr Spott; il taut Kien so eonsoler. 2 Mxx woheres kommt, daß in Unschönen, Gebrechlichen und von der Natur ver-zeichneten und alten Jungfern, welche die wahre virgiaitas ponotrativa.oder virtus iotriKickationis, 3 die von Mönchen ihren Heiligen beigelegtwurde, ohne alle Wunder besitzen, der unreine Spottgeist so gerneWohnung mache? Es gibt Ausnahmen; aber meine Erfahrungenstoßen die Regel nicht um: „Hüte dich vor dem, den Gott gezeichnethat," mehr noch, als vor Leuten mit rothen Haaren, die Falschheitbezeichnen sollen, daher die Maler dem Judas auch stets einen rothenBart malen. Und ist nicht auch Büffeln und Calcutten die rotheFarbe verdächtig?
Häßlichkeit als Zeichen moralischer Häßlichkeit ist im Allgemeinenso unrichtig, als daß Schönheit des Körpers Schönheit der Seele be-zeichne, aber als Ursache verdient sie unsere Aufmerksamkeit. Häßlichesuchen sich an der Natur zu rächen durch größere Bosheit, aber Vieleauch durch größere Tugend, obgleich Aesop, Sokrates, Agesilaus w.immer mehr Ausnahmen bleiben werden. So lehrt die Erfahrung,daß gute Köpfe im Mißgeschick gerne noch satirischer werden, aber derSatz leidet auch viele Ausnahmen; niedergedrückt vergeht das Lachen,und der Spott, ja Unglück macht besser. Zur Entwicklung höhererGeisteskraft bedarf der sinnliche Mensch eines Stachels, und fehler-hafter Körperbau, womit meist auch Kränklichkeit verbunden ist, istein solcher Stachel, der den Gebrechlichen von sinnlichen Vergnügungenund ewigen Zerstreuungen abführt und zum geistigen Menschen macht.
> Von einem gewissen Alter. — 2 Man muß sich Wohl trösten. — 3 DurchdringendeJungferschaft. — Tugend der inneren Kälte.