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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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ein Miethling," lockte seinen Fix: „Komm, Fix, komm; he sticheltup uns."

Am Schluß meiner Betrachtung muß ich Jean Pauls Wunscherneuern, daß Männer von Kenntniß, Witz und Laune sich vereinenund über das ungeheure Lesepnblikum erbarmen, d. h. eine allgemeinedeutsche Bibliothek schlechter Bücher bloß ironisch herausgeben möchten,da Nicolai entschlafen ist. — Aber würde solche nicht noch bändereicherwerden als erstere. Unser Heer von Schmierern hat mehr Muth alsdie besten Köpfe; die Ehre können sie so wenig als die Simsen, diesich für Missethäter körperlich prügeln lassen sürs Geld, und so lassensie sich jährlich zweimal kritisch abprügcln für Ehrensold des Verle-legers, während manche treffliche Feder bei der ersten hämischen KritikUnberufener niedergelegt wird. Hier wäre die alternde Ironie ganzan rechter Stelle.

XXl.

Voltaire.

Voltaire ist der Abgott des spottenden Witzes und der Fran-zosen und sranzösirenden Nichtfranzosen. Lucian schont weder Götter,noch Philosophen, noch Menschen, aber was ist der Grieche gegen die-sen Helden, dessen unerschöpflicher Witz Alles überflügelt, und der ge-rade der Religion der Christen am gröblichsten spottet, wenn er mitVerehrung und Anbetung zu sprechen scheint. Es schien schon ominös,daß der kleine Aronet (sein eigentlicher Name) sehr spät getauftwurde wegen Schwächlichkeit, wie Fvntenelle zu früh. Schon in derJesuitenschule rief sein Lehrer über ihn: Nalüeursnx, tu sorss unzonr Is oor^xüs clu üsisins 6N Brunos! 2 Sokrates ist in» der Ironie

1 Er trägt Heu auf dem Horn!* Entflieh', denn sobald sich ein LachenBei ihm regt, dann pflegt er selbst Freunde nie zu verschonen,r Unglücklicher, einst wirst du das Oberhaupt der Deisten in Frankreich werden.

(* D. h. er ist wie ein gefährlicher Stier, dem man Heu nach römischer Sitte aufdie Hörner bindet, um ihn als gefährlich zu bezeichnen oder um seinen Stoß unschädlicherzu machen).