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Thüre niedergerenrt sind; sie stecken die Nase nicht mehr überall hin,urtheilen weniger iber Dinge, die sie nicht verstehen, was wir Nase-weisheit nennen, und es ist Schade, daß so viele Erwachsene wiedervergessen, was sie in der Kindheit gelernt hatten. — Manche rotheNase nennt man nicht mit Unrecht Weinnase (bottls uoso) oder auchKupfernase. Cardcnus konnte es riechen, wenn ein Mädchen etwasangestellt hatte, und es gibt Fälle, wo man ganz Nase sein möchtezur Zeit der Blüten, aber doch weit mehr Fälle, wo man die Nasewie die Ohren, mit Baumwolle verstopfen möchte, da kein Tabak oder»Zuhalten helfen will, und auch in Deutschland nordische Tage, woman sich Nasenfuttcrale wohl anlegen möchte. Der Geruch ist einSinn, den wir am ehesten noch missen könnten, und da, wo er demlieben Vieh am angenehmsten zu sein scheint, behelfen sich ja ohnehinViele mit den Fingern.
Es gibt Geruchsorgane, die ganz schief laufen oder einen großenKnollen bilden, ja an mancher Großnase baumelt noch ein Fleisch-auswuchs, wie bei den Kalkutten, und eine solche Nase lernte ich ineinem Bade kennen, die bloß wegen dieser Nase nicht an llabls ä'llStserschien; in Klöstern sah ich einige Nasen, die noch zwei bis drei jungeaufsitzen hatten, voller Finnen, die mir diejenigen Männer küssenmüßten, die das Küssen unter sich nicht lassen können. Solche dickerothe Wein- oder Quadratnasen habe ich stets so gemein und grobgefunden, daß man ihnen die Nase dahin legen sollte, wohin sie weithöflichere Thiere legen, wenn sie ruhen wollen. Platte, eingedrückteNasen, Häringsnasen (Lot uosss) deuten in der Regel aus Beschränkt-heit, wie Spitznasen auf Feinheit, deren Spitze bald blasse, bald rotheFarbe annimmt, lange Nasen aber meist auf Gutmüthigkeit. Diplo-maten thun sich viel auf feine Nasen zu gute; aber ob Leute, denenman Verschmitztheit schon an der Nase ansieht, nicht im Falle desFuchses sind? Gerade die Nase bringt ihn in die Falle. Vielleichtist es gut, daß die feinsten Nasen im neuen Jahr 1832 nicht wissen,wie es im neuen Jahr 1833 stehen wird, vielleicht selbst nicht derNürnberger Korrespondent und der Schwaben-Merkur.
Die Nasen, die mit der Stirne gleich laufen, wie an den Antiken,machen zwar in der Kunst treffliche Wirkung, aber in uatura widrige,und sivd auch nichts weniger als geistige Symbole. Große Nasenbei Männern deuten auf Sinnlichkeit: jeder Schüler, der Latein lernt,kennt die Verse: