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Noch sinkt mein Glaube an einen deutschen MoliLre nicht, so wenigals an die Fruchte, die der deutsche Bund uns noch geben wird; inunserem Klima reift nichts früh. Madame Staöl hat zwar Recht,von uns zu sagen: II u'^ a risu äs vraiwsnt national edsr snx snlait äs ooniöäis (ach Gott! wäre es nur nicht mit weit wichtigernDingen ebenso bestellt), gns la donllonnsris st Iss xiöoss, oü Is msr-vsillsux kournit a la xlaisantsris.' Aber Geduld I Cotta hat einenPreis von dreihundert Dukaten auf das beste deutsche Lustspiel gesetzt.Man kann allerdings ein besseres Lustspiel schreiben oastsris paribus,wenn man lustig ist, so wie man nur dann gut poetisch tragisch seinkann, wenn man es nicht prosaisch ist; Dukaten machen prosaisch lustig,wie Niemand besser weiß, als meine lieben Wiener, und das rundeSümmchen von dreihundert Dukaten sollte noch keinen gereizt haben?Nais sst os sn xaxisr ou so argsot? ^ Cotta hat, meines Wissens,noch heute seine Dukaten, und weiß, wie man sie wuchern lassen kann;aber Männer von Geist und Herz und echtem Witz und Laune schrei-ben nicht um schnöden Verlegerssold: er honorirt sie nicht eigentlich,sondern die Ehre, die Liebe zur Sache und die Nützlichkeit. DerMann, der gelebt hat, gibt ein Dutzend über die Menschheit erhabeneTragödien für eine gute Komödie aus der Wirklichkeit. Ein pro-saischer Weltblick ist ihm mehr als tausend Poetische Bücherblicke; wirdenken jetzt freier und schreiben freier als je, trotz des Geschreies überMangel an Preßfreiheit; die Ideen der Deutschen sind offenbar größergeworden, und selbst beim gemeinen Bürger weniger kleinstädtisch alsbei der alten Kleinstaaterei; Gott verdamme sie!
Courage Moliöre!
i Bei ihnen ist in der Komödie nichts wahrhaft national als die Spaßmachereinnd die Stücke, worin daS Wunderbare Stoff zum Scherze gibt. — r In Papier oderGeld?