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Banquiers um die Direktion der Oper; diese wollte sich selbst regieren;Aktricen waren ohnehin gewohnt zu regieren, und die d'Arnonld sagte:1,es aotrisss cts l'opöra ont plus äs kouäs, qus oss ineosieuis n'ontä'avauoes! *
Zu unseres Weisse Zeit präsidirte den Opern noch der Verstand,jetzt bloß Aug' und Ohr; damals arbeiteten Tonkünstler und Maschi-nisten für den Dichter, jetzt ist es umgekehrt; aber was kommt heraus?Da noch außerdem Poesie und Musik nach den vonvornigen Philo-sophen bloß auf Unbekanntes, Geahntes, Unendliches sehen sollen, umrein romantisch zu sein, so wäre möglich, daß kein recitirendes Dramamehr in Deutschland aufkommen könnte vor lauter Opern. Gesangund Musik wirken so mächtig auf unsere Gefühle, daß man, abgesehenvon den Sängerinnen, Opern und Operetten lieben muß und stetslieben wird. Der Tanz oder die Ballete müssen einer natiou äausants,wie die Franzosen sind, willkommen sein, und gar Viele ziehen Ber-choux Epos: Im äanss vu les äioux äs I'opsra, der Henriade weitvor; aber selbst anderwärts werden die Ballete immer länger und dieRöcke immer kürzer, so daß schon die Polizei Hosen verordnen mußte,wozu sich viele Aktricen, gewöhnt an Ausstopfungen, gern verstanden;ja manches Parterre würde gar kein Aergerniß haben, wenn Alletanzen wollten — ohne Hosen und Hemden!
Wer die Welt genossen, hat und zu seinen Jahren gekommen ist,ruhig auf dem Lande lebt mit Sinn und Gefühl für Natur undWissenschaft, sagt leicht mit Rousseau: 1s ns oonnais ä'autrs mnslqus,gas eslls äss rossignols, st los obousttss äs la. korst INS äöäom-nmAent äs l'oxöra;2 aber noch heute sehe ich die alten Barden mitihren Harfen, die reizenden Mädchen und Genien im Lichtglanz undhöre ihre Harmonien im Traume Ossians, und kann noch heuteträumen von dem schönen Traum Ossians zu Paris (einer Oper); niehabe ich angenehmer gespeist und besser geschlafen, als zu Wien nacheingenommener Operette. Mag man mit Gryphius moralisiren:
Die Welt ist wie ein Opernhaus,
Man kommt, sieht, lacht und geht heraus.
Opern und Operetten werden alle Dramen, weinerliche und lächerliche,überleben, und die Welt wird es halten, wie jenes Parterre, das dem,der einem schlechten Sänger eine Maulschelle zu geben hatte, zurief:^noora! rrnovra! ^
i Die Opernsängerinnen sind mit bessern Mitteln versehen als diese Herren vorstreckenrönnen. — 2 JK kenne keine andere Musik, als die der Nachtigallen, und die Nachteulendes Waldes entschädigen mich für die Oper. — 3 Noch einmal.