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[Neunter Band. - Zehnter Band.]
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Florians üstslls, Unma Uomxilins, Calatdss st Eonsalvs äs 6ur-äova. Marmontels bestes Werk sind seine Memoiren in vier Bänden;die französische Literatur ist sicher die reichste an Memoiren, die inmehrerer Hinsicht den Romanen nachteilig geworden sind, denn alle,selbst Jean Jacques Confessionen, sind mehr oder weniger Romane.

Romane sind auch Kunkellehcn geworden; die Damen Tencin,Dessontaines, Beanmont, Grasigny, Riccoboni, Lafayette, Genlis unddie hochberühmte Stasi fingerten Romane ab; alle haben einanderwenig vorzuwerfen, und ich greife eben so gerne, da ich versäumthabe, Arabisch zu lernen, nach Gallands lllills st uns null». MadameGenlis wird gegen sechzig Bändchen, wovon etwa die Kinder, wieman sagte, noch das natürlichste seien, geschrieben haben, und MadameStaA-Holstein steht allerdings weit über ihr, wie ihre Corinna überihrer Delphine, wenn man sie gleich la xdrasiörs nannte. Damensollten in der That weniger schreiben, und die allerneuesten Damen-romane, die ich auf deutscher Toilette gesehen habe, verdienen garkeiner Erwähnung. Während der Revolution hatte man keine Zeit zuRomanen, und die ganze Revolution wurde zuletzt mehr tragischerals komischer Roman.

Pigault Lebruns Romane, vorzüglich seinen Jerome, der inEngland viel Glück machte, thäte man Unrecht, zu vergessen, und soauch Laclos Liaisons äangsrsusss, und das, was ihm eine Muttersagte, ist eine Warnung, die er selbst in der Vorrede gibt: zs oroisrsnärs nn servios a ina Alls, en lui ckonnant votrs livis Is zonr äsvon niariage. ' Drei jüngere Romane muß ich auch noch erwähnen:voingbrs Uatttiisu, der in der katholischen Welt viel Skandal machte,wirklich einige recht komische Scenen hat und Voltaire zugeschriebenwurde; aber der Verfasser war ein nach Amsterdam entsprungenerMönch, Laurent; sodann Diderots äasguss Is tatalists. Sein Nameist berühmter, als er mir zu verdienen scheint, und seine große En-cyklopädie machte einst so viel Lärm, als in unserer Zeit das Conver-sationslexikon; aber jener Roman scheint mir das beste seiner Werke,dessen heitere, unschuldige Laune Alle gewiß aufheitert, die seine Rs-ligisnss kopfhängerisch machte, und Alles wieder gut macht, was etwaseine Lijoax inäiseiets ? verdorben haben möchten. Die Idee ist dochwirklich komisch, Damen ihre Heimlichkeiten sich erzählen zu lassen xarIn gartis I» plus tranvüs gni soit sn sllss, st In misux ivstrnits

i Ich glaube meiner Tochter einen Dienst zn erweisen, wenn ich ihr am Tage ihrerHochzeit ihr Buch gebe. — 2 Die unzuverlässigen Kleinode.