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[Neunter Band. - Zehnter Band.]
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zeihen, wenn wir sein Heimweh Hirnweh nennen, und nicht ohneAufwallung seine Theorie der Geisterkunde das Xon plus ultra desmenschlichen Unsinns.

XIII.

Fortsetzung und Schluss.

Die politischen Stürme der französischen Revolution erschufen fürkurze Zeit Ordens- und Hofkabalenromane unter Cramer undZschokke, welcher letztere jedoch, wie er ja auchErheiternngen schrieb,mehr erheitert. In dieser Periode ging es in der Wirklichkeit so toll undgrob zu, und so gräßlich wie in Ritter- und Geisterromanen; daher flüch-tete sich das Lesepublikuni recht gerne wieder in den Hasen des häuslichenGlückes und der Ruhe. Man nahm Elisa oder das Weib wie es seine sollte, als Erquicknng mit Freuden auf, wie auch Robert oder denMann, wie er sein sollte, ob es gleich weit bessere Blich, r gab, diej das schon sagten, und nebenher noch wie sie sind, und zur Abwechs-^ lung diente das Lumpen- und Raubgesindel des Vulpius und Anderer.

Das Dienstmädchen, das Rinaldo zurückbrachte, erbat sich Elisaoder Robert, oder wenn ihr Fräulein an der „Treue bis zum Tode"genug hatte, so bat sie um den „Hahn mit neun Hühnern;" jene, dieein ernsteres Buch zu holen hatte: „Kurzer, jedoch gründlicher Unter-richt rc." fragte, ob der kurze Jedoch da sei?

Engels treffliches komisches Charaktergemälde „Lorenz Stark," selbstVeit Webers (Wächters) Holzschnitte oder die Wettfahrt des BrudersGramsalbus konnten nicht recht aufkommen vor den Familienstückender Fontaine und Schiillinge, Langbeine und Laune rc., und denHafen des häuslichen Romanglücks füllte zwischenhinein Kotzebue(immer besser als die Werke des zur Mode gewordenen Vielschmiercrsund düstern Schotten Walter Scott), und Schillings Guido vonSohnsdom, der aber auch schon vierzig bis fünfzig Bände vollgefüllthat. Dieser pcnsionirte sächsische Offizier zu Freiberg scheint seinPublikum dadurch vor Langweile zu bewahren, daß er sinnliche An-fechtungen gut zu schildern versteht, ein Reizmittel, das, noch so oft