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[Neunter Band. - Zehnter Band.]
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sollten mit Beibehaltung unserer solidern geistigen und gemüthlichenGrundlage, die ihnen sehlt. Auch ihre Feinheit und Höflichkeit dürf-ten wir bis zu einem gewissen Punkte nachahmen, die sich nirgends soschön ausspricht, als in ihren Kaffee- und Speisehäusern. Nie wirdder Fremde ans Zahlen, viel weniger aus Vorausbezahlen erinnert;selbst wenn er fortgeht, ohne zu zahlen, sagt man nichts; kommt eraber wieder und verlangt etwas, so sagt mau ihm achselzuckend: ?ar-äouuer moi, Aousieur! und bringt nichts mehr. Man erzählt vonMadame Very, daß sie beobachtet habe, wie ein Fremder einen silbernenLöffel zu sich steckte; sie sagte nichts, aber als er die Rechnung ver-langte, setzte sie stillschweigend darauf: „Für einen silbernen Löffel sound so viel."

Selten setzen sie die Gesetze der Höflichkeit bei Seite, selbst nichtbeim Schimpfen. R'os-tu pas uu gruuä uiZauä, toi, s'il ts plsit?

— Aals xouryuoi? js vous sn xris! * Und wenn sie sich auch ver-gessen und in der Hitze, wie der Marschall Broglie, den ein Adjutantin seinen Betrachtungen störte, ausrufen: Xllsr-vous su an äiubls!so haben sie Witz genug, es auf der Stelle wieder gut zu machen:Mais rsstsr, vous ssrier oaxablo äs m'odöir! 2 Jener Franzose,der sich von dem freistehenden als Triumphbogen gebauten Thore St.Martin herabstürzte, rief zuvor: kreusr-Asräs, Llessiours, es u'sstxas ä vous, <zuo zs veux! — Ihre hyperbolischen Complimente, ihreMills vomxlimouts, wo der Deutsche sich mit einem begnügt, ihr auäösesxoir^ bei der größten Kleinigkeit, machen, daß der Fremdlingsie leicht der Falschheit beschuldigt; aber diese Complimente sind weiternichts als natiouelle Höflichkeitsformeln, wobei sie voraussetzen, daßder Sprachmeister die Bedeutung gelehrt habe, und der Fremdlingwisse, daß ihr äösssxoir weniger zu sagen habe, als unser: „Es thutmir leid;" ihr aäoror nicht mehr sagen solle, als: „Sie gefallenMir;" ihr äiviu st a oueüantsr schön heiße, wie ihr atkroux häßlich.Wenn man fragt: llommout vous xortsx-vous? — Z. msrvsills,Llousiour! oüarms äs vous voir weiter nichts, als unser: „Wiegeht's? — Gut." Und ihre Mills oouxs äs batou 6 wollen wenigerbedeuten, als das deutsche Anerbieten von ein paar Ohrfeigen. —Figaro sagt von gewissen lebhaften Schilderungen: blllss brulsnt Iss

i Bist du nicht ein großer Pinsel, wenn's gefällig ist? — Aber weßhalb, ich bitte dich.

— 2 Geht zum Teufel. — Aber bleibt, Ihr wärt im Stande, mir zu gehorchen. —s Nehmen Sie sich in Acht, meine Herren, ich will Ihnen nichts thun. — 4 TausendComplimente. — In Verzweiflung. — ö Anbeten. — Göttlich. — Zum Entzücken. —Scheußlich. — Wie befinden Sie sich. — Wunderbar, mein Herr, entzückt, Sie zu sehen»

— Tausend Stockprügel.