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sondern nur Italiens äs Koma > nannte, denn sie und alle Italienerverhalten sich zu den Alten, wie das sanft flötende italienische i undo zu dem männlichen martialischen römischen ns.
Dem italienischen Eigennutz, der sich in ihrem Ob! iwn Im nond ^ so schön ausspricht, verdanken wir Compaß und Wechsclbankenund Lotterien: öinino Veneriani et pol Okristiani. b Die Italienerwaren einst die größten Reisenden und Kaufleute, und jetzt sind sienoch schlechtere Geographen als die Franzosen. Alle Europäer sindMti-anioiitani ^ und die Deutschen mit einem verächtlichen Seitenblickauf Geschmack auch wohl 6oti. Uns sandte Italien einst Legionenund Oratoren; wir erschlugen und cntzüngeltcn sie. Hierauf folgtenReligionsapostel, Reliquiencanonisten, Legnlisten, Rabbulisten undGeistcslähmcr aller Art, Ablaßkrämer, Atheisten, Macchiavellisten,Sünder, Jesuiten, Kastraten, päpstliche Nuncicn, Lotto, Hgua tagaus, °das die Neapolitanerin dieses Namens unter der Hand au jungeDamen verkaufte, die gerne andere Männer wollten, und dann in eineFreistätte flüchtete, wo das Uuthier Schutz fand, — und zuletzt folgtegar Napoleon. Können Citronen, Pomeranzen, Kastanien, Feigen,Wallnüsse und welsche Nüsse, Cervelatwürste, Stracchino, Finocchio rc.wieder gut machen, was jene verdorben haben? Vielleicht haben wirihnen, wo nicht den Franzosen, auch das Cicisbeat zu verdanken,nur unter deutschem Namen und deutscher Form.
Doch der schöne Himmel Italiens und die Feinheit der Nation,allem Sinnengenuß offen, macht die Italiener zu den Pflegern derKunst, und hier verdanken wir ihnen Alles. Sie erkennen das Schöneaus Gefühl, wo wir Raisonnement und Beispiele nöthig haben, siesehen nur die schöne Faoade, die Göttergestalten in Marmor oder aufLeinwand, wir — zuerst den Dreck, der solche verunziert. Es ist dochwirklich sonderbar, wie sie über dem Gesicht- und Gehörsinn so ganzden Geruchsinn vernachlässigen mögen; Gestank kümmert sie so wenigals Wohlgerüche, die ihnen sogar zuwider sind, wie selbst die Rein-lichkeit. Sie machen zwar Kreuze an Orte, die zu irgend einer Ent-ledigung einladen möchten, selbst Seelen im Fegfeuer, aber Gewohn-heit macht auch gegen diese Warnungszeichen gleichgültig. Ich weiß nichtmehr, welcher Reisende lobend von Florenz sagte: „Man sollte es nur
. > 'Römer. — Italiener von Rom. — 2 Wer nichts rat, ist nichts. — 2 Zuerst findGift d^üaner uns dann Christen. — » Jenseits der Berge Wohnende. — 5 Ein seines
Demokritos. IX.
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