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[Neunter Band. - Zehnter Band.]
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landen nur ein Osil äs boeuk' am Schädelgewölbe, um ein wenigLicht hinein zn lassen; die feinere Sinnlichkeit findet hier wenigNahrung; selbst wenn man nach doven- geht, findet man nur Fleisch-massen, die keine andere, als augenblickliche Unterhaltung gewähren.Das 8toovjsi> bringen ist eine Höflichkeit, wie das Fußwaschen derAraber, der Betel der Orientalen und das Calumet des Jndiers.Rubens Marien selbst sitzen in ihren Wolken, wie in einer Trekschuit,oder wie die Holländerin auf ihrem Stoovjs, das ihren Unterrock ver-sengt. Diese Wärmstübchen (scherzweise Unteroffiziere) find neben derfeuchten Luft wahrscheinlich Ursache der großen Fuße, die da alleSchönen haben, wie von mancher andern Jndecenz in den Trekschnitenund anderwärts. Wenn eine rechte Holländerin nur einmal durchsGras geht, so ist der Fußsteig fertig.

Es ist schwer, ernst zu bleiben, wenn man beim Eintritt in einenholländischen Salon ein Dutzend geputzte Damen erblickt, brütend überihren Warmstoovjes.

Die Tabakspfeife bezeichnet die Distanzen, von Delft bis Rotter-dam vier Pfeifen, von da nach dem Haag sieben Pfeifen. In ihrenKolonien sind Sklaven so lange gepeitscht worden, bis so nnd so vielPfeifen geraucht waren, wie man sie der Größe des Verbrechens an-gemessen glaubte. Ein gewisser Schriftsteller behauptet, Britten nndHolländer malten sich in ihren Tabakspfeifen; jene haben aufgerichtete,diese hängende Köpfe. Man könnte dahin auch ihre Liebe zu Knöpfenrechnen, vorzüglich bei Schiffern, die meist von Silber und oft vonder Größe eines Thalers sind; sie brauchen ein Halbdutzend, wo sichder Britte mit einem begnügt.

Ohne Kanäle und Tabakspfeife würde der Holländer Langweilefühlen, selbst im Paradiese. Dem ächten Niederländer geht die Pfeifeüber alle Gesellschaft, und jener, dem man sein Bedauern bezeugte,ihn aus Unbekanntschaft mit seiner Sprache nicht unterhalten zu kön-nen, erwiderte, die Pfeife ein bischen absetzend: Uet Koomt' sr nistop sän; vis üsvben Niets sainsn to äselsn. ^ Jener Holländer iueinem Cafe zu Berlin saß da ohne Theilnahme, ohne Laut, die ge-faltete Faust über seinem Bauch, und drehte stets einen Daumen umden andern auswärts von Ost nach West; ein lebhafter Offizier fragteihn endlich: „machen Sie dies immer so?" O nein; ich mache es auch

t Ochsenauge (nach einem bekannten Zimmer im Schloss von Versailles). — * Oben.— b Kohlenfeuer zum Fußwärmen. — ^ Es kommt nicht daraus an, wir haben mit ein-ander nichts zu handeln.